7 Schritte zu deiner EPUB

7 Schritte zu deiner EPUB #5 Inline Styles

22. März 2017

Im letzten Beitrag ging es um den Aufbau von CSS-Regeln und die Verlinkung einer CSS-Datei mit den html-Seiten des E-Books. In den Beispielen habe ich gezeigt, wie man ganze Textabschnitte mit Hilfe von CSS formatiert. Heute geht es um sogenannte Inline Styles. Das heißt die Anwendung von Formatierungen innerhalb einer Textzeile.

Es ist natürlich möglich, Text durch unterschiedliche Schriftarten hervorzuheben. Dazu muss man eigene Fonts in eine EPUB einzubetten. (Wie das funktioniert, erläutere ich in einem meiner nächsten Beiträge). Da aber zum einen nicht alle Lesegeräte die Verwendung von eingebetteten Fonts unterstützen, und zum anderen Leser sich eben auch für eine andere Schriftart entscheiden können, ist es sicherer, auf andere Auszeichnungsformen für hervorzuhebende Textabschnitte zurückzugreifen.

Kursiv, fett, und andere Hervorhebungen

Es kommt ja immer wieder vor, dass man nicht einen ganzen Abschnitt, sondern nur einzelne Worte oder Wortgruppen oder auch nur einzelne Buchstaben oder Zeichen innerhalb eines Textabschnitts hervorheben will. Dazu eignen sich sogenannte phrase tags. Sie werden in der html Datei direkt vor bzw nach dem auszuzeichnenden Text eingefügt.

In Romanen kommt der kursive Schriftschnitt sicher am häufigsten vor, um Text hervorzuheben.

Inline Styles

Im Quelltext der html-Datei wird die entsprechende Textstelle einfach mit den phrase tags für kursive Schrift ausgezeichnet. Hier habe ich die Tags <i></i> eingefügt.

Inline Styles

Hinweis: Heute benutzt man üblicherweise die Tags <em></em> für kursive Schrift. In den Anfängen haben E-Reader  den <em> Tag allerdings nicht unbedingt mit kursiver Schrift „übersetzt“. Obwohl das Problem vermutlich mittlerweile bei den meisten Lesegeräten behoben sein sollte, bin ich bei dem veralteten <i> Tag geblieben.

Genauso funktioniert es mit fetter Schrift, die man natürlich in literarischen Texten nur sehr sparsam einsetzen wird.

In der html sieht es dann so aus <strong>liber</strong> oder – veraltet – <b>liber</b>.

In seltenen Fällen, etwa für Fußnoten oder Grad- und Mengenangaben braucht man vielleicht den Tag <sup></sup>, durch den ein Zeichen höher gestellt wird. Dabei ist zu beachten, dass sich unter Umständen dadurch der Zeilenabstand zur vorausgehenden Zeile ändert.

CSS-Regeln inline anwenden

Will man eine CSS-Regel nicht auf einen ganzen Textblock anwenden, sondern nur auf ein Wort oder eine Wortgruppe innerhalb eines Abschnitts <p></p>, kann man dazu den <span></span> Tag einsetzen. Der <span> Tag selbst hat keine Auswirkungen auf den Text, sondern ist dazu gedacht, mit CSS formatiert zu werden. Im unteren Beispiel ist eine Wortgruppe innerhalb eines Abschnitts gesperrt. Der übrige Abschnitt bleibt davon unberührt.

Ich nutze diese Möglichkeit z.B. oft, um SMS- oder Mail-Text etc. hervorzuheben. Daher habe ich in der CSS-Datei eine Klasse .sms angelegt, die nur eine Regel enthält.

.sms { letter-spacing: 0.4em; }

In der html-Datei sieht das dann so aus:

<span class=“sms“>sed diam nonummy</span>.

Will man Handschrift andeuten, z.B. in Briefen, auf Notizzetteln etc., kann man diese Textstelle noch zusätzlich kursiv darstellen. Dazu gibt es jetzt zwei Möglichkeiten. Entweder, indem ich die <i></i> Tags innerhalbe der <span></span> Tags anwende:

<span class=“sms“><i>sed diam nonummy</i></span>.

oder, indem ich in der CSS eine neue Klasse anlege:

.brief {font-style: italic; letter-spacing: 0.4em; }

und in der html-Datei entsprechend referenziere:

<span class=“brief“>sed diam nonummy</span>.

In beiden Fällen erhalte ich folgendes Bild mit gesperrtem und kursiven Text.

Wichtig: Auch hier gilt wieder die Regel für verschachtelte Tags. Sie müssen von innen nach außen geschlossen werden. Phrase tags und span tags müssen also innerhalb des Textblocks geschlossen werden. Sie dürfen nicht über einen Textblock hinausgeführt werden.

<p class=“absatz“>Duis autem <em>sed diam nonummy</em> nibh euismod tincidunt</p>
<p class=“absatz“>Duis autem <span class=“sms“>sed diam nonummy</span> nibh euismod tincidunt</p>

 Dropcaps

Aus gedruckten Büchern kennen wir die schönen Kapitelanfänge mit Initialen. Die ersten Buchstaben eines Abschnitts, die über mehrere Zeilen gehen, setzen für den Leser sofort einen optischen Marker. Auch in E-Büchern können solche Initialen eingefügt werden.

Dafür lege ich wieder eine CSS-Klasse an, die ich .initiale nenne. Sie sieht so aus:

.initiale {
float: left;
font-size: 3.75em;
line-height: 0.5;
margin: 0.2em 0.1em 0 0;
}

Im Quellcode der html-Datei wird die Initale, hier der Buchstabe D mit den entsprechenden <span></span> Tags eingerahmt.

<p class=“absatz“><span class=“initiale“>D</span>uis autem vel

Nach einigem herumfiddeln mit den Werten in der CSS sieht das im Browser dann sehr schön aus. Das D schließt bündig mit dem oberen Zeilenrand ab. Es steht bündig auf der dritten Zeile. Die Serifen sind ein klein wenig über den optischen linken Rand verschoben und es hat nach unten und rechts einen gleichmäßigen Abstand zum umlaufenden Text.

Hinweis: Obwohl Initialen sich mit CSS so schön formatieren lassen, sind sie mit Vorsicht einzusetzen, weil sie nicht auf allen E-Readern so sauber dargestellt werden. Unten einige Beispiele auf der Kindle App für i-Phone, der I-Book App für i-Phone und dem Kindle Paperwhite. Das D ist zwar irgendwie anders als der übrige Text, aber nicht da, wo es eigentlich sein sollte.

     

Uppercases

Leider habe ich festgestellt, dass auch die Auszeichnung durch Großbuchstaben, die ich mit der CSS-Regel .gross {text-transform: uppercase;} formatiert hatte, nicht auf allen Lesegeräten angezeigt wurde.

Falls man wirklich besondere Textstellen durch Großschrift herausheben möchte, empfiehlt es sich, den entsprechenden Text händisch einzugeben.

Sollte jemand für Dropcaps und Uppercases eine auf Lesegeräten funktionierende Lösung haben, freue ich mich über einen Hinweis.

In der nächsten Woche wird es um Verlinkungen im E-Book und einige html-Sonderzeichen gehen, die ich immer wieder in EPUBs benutze.

Bis dahin eine gute Woche!

Uwe

#rbpub #redbugwriting

Love on Paper

Love on Paper #8 Musikvideo & Gewinner

17. März 2017
Musikvideo & Gewinner

Okay, damit haben wir nicht gerechnet, als wir Love on Paper verlost haben. Über zweihundert Bewerbungen!  Wow. Das Auslosen hat uns gestern den ganzen Tag beschäftigt. Vielleicht sollten wir uns wirklich mal von der anlogen Methode verabschieden, aber ich glaube, wir lieben unsere kleinen Papierlose und das feierliche Ziehen der Gewinner einfach so. Alle Gewinner verkünden wir am Ende des Beitrags.

Vorher haben wir noch eine Überraschung für euch. Eigentlich haben wir uns selber damit überrascht. Habt ihr schon die Mini-Booktrailer zu Love on Paper auf Instagram, Twitter oder Facebook entdeckt?

Eigentlich sollte es gar nicht mehr geben, aber wie das bei den Redbugx so ist, auf einmal entsteht – mehr.

Music & Books

In diesem Fall ein ganzes Musikvideo.

Redbug Lenny,  der gerade als Nachwuchsschauspieler mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet wurde, hat nämlich eine Leidenschaft, die ihn noch mehr als das Schauspielern beschäftigt: Er dreht eigene Videos, und in letzter Zeit sind das immer öfter Musikvideos. Begeistert von dem Buch wurde aus dem kleinen Trailer auf einmal ein ganzer Song.

We proudly present:

Gewinner

Habt ihr jetzt auch einen Ohrwurm? ;)

Nun freuen wir uns sehr, die Gewinner der Printbücher und des Buchpäckchens verkünden zu können.

Ein Printbuch von Love on Paper geht an:
  • Christine
  • Elke von den Niewendijk
  • Christina Scheper
  • Hanna
  • Silke Bente
Auf Lovelybooks haben gewonnen:
  • Lainybelle
  • Plush
  • Laura_Singer
  • Nyansha
  • Anni59
Das Buchpäckchen geht an:
  • Anna, die Buchstabenträumerin

Herzlichen Glückwunsch. Die Postadressen der LB-Gewinner haben wir schon, von allen anderen brauchen wir noch eine. Bitte schickt sie an: mail@redbug-books.com

Anke fragte übrigens, ob Love on Paper eine Reihe wird. Für alle, die LOP lieben: Es wird auf jeden Fall einen 2. Band geben.

Für alle, die kein Printbuch gewonnen haben – es gibt das E-Book noch eine Zeitlang günstiger und das Printbuch auch über Amazon. Wenn ihr eine Rezension schreibt, teilen wir diese übrigens sehr gerne auf FB und Twitter oder auch den Link zu eurem Blog.

Eine gute Zeit und ganz viel Liebe!

Die Redbugx

Follow my blog with Bloglovin

Martin Luther 2017

Martin Luther #11 Lutherstadt Wittenberg

16. März 2017
Lutherstadt

Lutherstadt dürfen sich Städte nennen, in denen Martin Luther maßgeblich gewirkt oder gelebt hat.

Die Hauptverkehrsstraße in Uwes Geburtsstadt Bochum heißt Bongardstraße. Wir haben oft Witze darüber gemacht. Ich stellte mir dann vor, die Straße hieße tatsächlich wegen mir so und so weiter. Okay, albern. Ich will nur sagen, es ist keine kleine Angelegenheit, wenn eine Straße nach dir benannt wird. Aber, hey, was ist, wenn es erst eine ganze Stadt ist?

Lutherstadt Wittenberg

Man stelle sich das vor: Bongardstadt Potsdam. Carowstadt Potsdam. Oder Bongard-Carowstadt Potsdam. Albern, ich weiß. Nur um die Dimension zu begreifen.

Es gibt 16 Lutherstädte. Lutherstadt Wittenberg und Lutherstadt Eisleben haben den Begriff seit 1938 gleich im Namen und in Mansfeld heißt immerhin ein Ortsteil Mansfeld Lutherstadt. Die wichtigste der Lutherstädte ist wohl Wittenberg, dort, wo Luther die Thesen angeschlagen hat, wo alles begann. Wie muss man sich das vorstellen?

Wittenberg – 1536

Anfang des 16. Jahrunderts hatte die Stadt etwa 2000 Einwohner. Doch sie war schon vor Luther etwas Besonderes. 1502 ließ Friedrich der Weise hier die Universität Wittenberg einrichten, die erste Universität im Reich (dem Herrschaftsbereich der römisch-deutschen Kaiser vom Spätmittelalter bis 1806), die nicht von der Kirche gegründet wurde. Humanismus war vor Luther in Wittenberg, der 1508, drei Jahre nach Cranach, in die Stadt kam. Und Luther hat daher die Stadt wohl auch nicht zu dem gemacht, was sie heute ist, sondern vermutlich ist es genau umgekehrt gewesen. Die Stadt erlebte um 1500 einen wirtschaftlichen und intellektuellen Aufschwung. Buchdruckkunst, Aufklärung, Malerei, freie Gedanken, Diskussionen. Das zog Luther an und kurz darauf war er mittendrin, gehörte dazu, diskutierte mit. Seine 95 Thesen – man hat fast das Gefühl, sie konnten nur hier erdacht und geschrieben werden.

Eine Stadt als Gedenkstätte

Ein historisches Verständnis war im 16. Jahrhundert noch nicht selbstverständlich und erst später gab man den Ereignissen eine historische Bedeutung:  1821 wurde Luther in Wittenberg ein Denkmal gesetzt. 1830 kam die Lutherkirche dazu, 1858 eine bronzene Thesentür an der Schlosskirche. Von 1877 bis 1883 entstand im Lutherhaus ein reformationsgeschichtliches Museum. Von da an hatte sich die Stadt vollständig mit der Reformation identifiziert. Für das Lutherjahr 2017 wurde jetzt sogar die Schlosskirche saniert und teilweise umgebaut. Alles Gründe, dort einmal hinzufahren. Für mich gibt es diesen Jahr allerdings noch einen.

Das Wittenberg-Panomara von Yadegar Asisi

Schon ein Jahr vor dem Jubiläum, im Oktober 2016, hat der Architekt und Künstler Yadegar Asisi das 360 Grad Panorama Luther 1517  in der Stadt eröffnet. Panoramen sind riesige perspektivische und rundgewölbte Bilder, die man von einem Mittelpunkt aus in einer 360 Grad Ansicht betrachten kann. Eine Art altmodisches 3D Erlebnis. Oder auch ein ganz reales Erlebnis in einer Wittenbergkulisse.

Um es gleich zu sagen: Ich bin mir nicht sicher, was ich von diesem Panorama-Erlebnis halten soll. Ich denke nicht, dass es KUNST ist, wohl eher Event, wobei die Grenzen hier immer schwammiger werden. Aber mal abgesehen von dieser Frage faszinieren mich diese Arten von Events. Genauso wie Operationen oder Okduktionen.

Am offenen Herzen …

15 Meter hoch und 75 Meter lang ist das Rundbild – also riesig. Dafür wurde aufwendig recherchiert, dann naturgetreu gemalt und betrachten kann man dann alles von einem Hochstand in der Mitte. 40 Jahre Lutherleben mit Sound und Lichteffekten. Asisi nennt das Zeitverdichtung. Geht das überhaupt? Ich denke an die Hexenprozesse, die ab 1540 in Wittenberg begannen. 21 Menschen wurden bis 1674 hier hingerichtet und erst 2013 hat der Rat der Stadt sie sozialethisch rehabilitiert. Asisis zeigt das auch in seiner 40-jährigen Zeitverdichtung, aber so richtig zufrieden bin ich trotzdem nicht. Geschichte ist nie nur ein Blickpunkt, ein Zeitpunkt, eine Meinung, eine Haltung und bloß, weil man in einem 360 Grad Panorama steht, hat man das noch nicht begriffen. Ich denke an Teilchen oder Welle. Dass man Licht mal so oder nachweisen kann und es manchmal sogar beides sein kann. Was wir kaum begreifen können. Irgendwie gilt das für Geschichte auch.

Ist der Luther noch da?

Screenshot aus ARD Mediathek Beitrag

Für das Fotoshooting für das Panoramabild wurden 70 Komparsen und Laiendarsteller engagiert. Auch Schauspieler, die die Hauptrollen übernommen haben. Die Perücken sitzen schlecht, jeder der vom Film kommt, ist entsetzt, doch es geht ja nur um Fotos. Okay. Ein kleines Making-of kann man noch bis September in der ARD-Meditahek sehen und, ja, ein wenig leidet man.

„Also das haben wir sofort untereinander gesagt: Das wirkt wie echt“, sagt eine Besucherin des Panoramas. Aber „wirkt wie echt“ ist eben nicht echt, und der Abstand zu Luthers Zeit vielleicht ganz gut. Und wichtig.

Sreenshot aus ARD Beitrag

Warum will ich da trotzdem hin? Nun, während wir Luther feiern und seine Leistungen bewerten und uns gegenseitig im Panorama im Weg stehen, machen wir selbst weiter Geschichte. Wir sehen nicht nur zurück, wir sind mittendrin in unserer Zeit und gerade offenbar fasziniert davon, was alles so möglich ist: mit digitalen Werkzeugen, mit Fotos, mit Licht und Sound und Computern. Und das interessiert mich. Sehr.

Und wem das in diesem Jahr zu viel Trubel ist: Das Panorama bleibt noch 5 Jahre in Wittenberg.

7 Schritte zu deiner EPUB

7 Schritte zu deiner EPUB #4 CSS für EPUB

15. März 2017

Heute geht es um CSS für EPUB. Ich werde versuchen, das Thema so einfach wie nur irgendmöglich zu erläutern. Es geht hier nicht darum, CSS in all seinen fantastischen Anwendungsmöglichkeiten zu verstehen, sondern nur das allernotwendigste, um einem E-Book das gewünschte Aussehen zu geben und dabei auch als Rookie den Überblick zu behalten.

Was ist CSS für EPUB?

Im letzten Beitrag habe ich die xhtml-Datei eines E-Books vorgestellt.

Die xhtml-Datei enthält alles, was im E-Book erscheinen soll. Die CSS Regeln geben an, wie der Text aussehen soll.

Dabei können die CSS-Regeln …

  1. in den Zeilen einer html-Datei eingefügt werden,
  2. im head Bereich der html-Datei eingefügt werden,
  3. oder in einer separaten CSS Datei, die dann mit den html Seiten, auf die sie angewendet werden soll, verlinkt wird.

Im ersten Fall gilt die Regel nur für die eine Stelle im Buch, in der sie eingefügt wird. Im zweiten Fall gilt die Regel für die gesamte html-Seite und im dritten Fall kann sie auf alle html-Dateien des E-Books angewendet werden. Das hat den großen Vorteil, dass man nur einmal einen Wert ändern muss, um alle entsprechenden Abschnitte im Buch zu modifizieren.

In diesem Beitrag zeige ich zunächst diese dritte Möglichkeit einer separaten CSS-Datei.

Sie liegt im OEBPS-Ordner im Unterordner styles und ich habe sie redbug-styling.css genannt.

CSS-Regeln

So sehen die ersten Zeilen dieser CSS-Datei aus. Wie schon erwähnt, halte ich es am Anfang für sinnvoll, mit einzelnen Klassen für alle unterschiedlichen Formatierungen im E-Book zu arbeiten. Gerade für den Anfänger ist das eine der besten Methoden.

Jedes Element einer CSS-Regel besteht aus zwei Teilen. Dem Teil vor der geschwungenen Klammer, den sogenannten Selektoren, und dem Teil in den geschwungenen Klammern, den sogenannten Attributen. Nach dem Doppelpunkt hinter den Attributen folgt der zugehörige gewünschte Wert, den man dem Attribut geben will. Die einzelnen Attribute werden durch Semikolon voneinander getrennt. Geschwungenen Klammern, Doppelpunkt und Semikolon sind zwingend. Die Zeilenumbrüche dienen nur der Übersicht.

Beispiel 1: Die Titelseite

In diesem Fall sind die Selektoren die Klassen .autor, .titel, .untertitel. Der Punkt vor dem jeweiligen (frei wählbaren Namen) zeigt an, dass es sich um eine Klasse handelt. Sie können jedem html Element zugeordnet werden. Hier sind sie den jeweiligen <p> (paragraph) Elementen unserer html-Titelseite (rot markiert) zugeordnet.

     <p class=“autor“>Name des Autor</p>

     <p class=“titel“>Titel des Buchs</p>

     <p class=“untertitel“>Untertitel</p>

Die verwendeten Attribute der Klasse .autor sind hier:

  • font-size (Schriftgröße)
  • letter-spacing (Buchstabenabstand)
  • text-align (Ausrichtung auf der Seite)
  • margin (Außenabstände zum nächsten Element, in der Reihenfolge oben, rechts, links, unten)

Die Werte für Schriftgrößen und Abstände können in den Einheiten Pixel px, Prozent % oder in em angeben werden. Für E-Books bieten sich % oder em an, da diese Einheiten keine festgelegten Wert besitzen. Sie beziehen sich auf die von dem Leser auf dem Lesegerät eingestellte Schriftgröße. Der Titel erscheint hier also 2,2 mal so groß wie der normale Fließtext. Die Buchstaben sind um das 0,1-fache gesperrt.

Anmerkung: Da der Leser die für ihn angenehme Schriftgröße auf seinem Lesegerät einstellen wird, ist es nicht zweckmäßig dem normalen Fließtext eine feste Größe zuzuweisen.

Der Wert des Attributs text-align ist hier immer center; gibt also an, dass der Text zentriert erscheinen soll.

Die Zeile margin zeigt die Abstände zum nächsten Element an. Wenn man alle vier Angaben macht, stehen die Werte immer in der Reihenfolge: nach oben, nach rechts, nach unten, nach links. Hier soll der Autorenname 3em vom oberen Seitenrand und 2em oberhalb des Titels erscheinen.

Beispiel 2: Ein Kapitel

Hier noch einmal zur Verdeutlichung die Beispielseite des 2.Kapitels (hier mit Platzhaltertext). So sieht die Seite in der xhtml-Version aus.

Die Verlinkung im head

In Zeile 6, also im head des Dokuments findet sich die Verlinkung mit der CSS-Datei.

<link rel=“stylesheet“ type=“text/css“ href=“../styles/redbug-styling.css“ />

Diese Zeile zeigt an, dass die Beziehung zwischen den Dateien (link rel=“stylesheet“) ein stylesheet ist, und zwar vom Typ einer CSS-Datei (type=“text/css“). Und sie zeigt dem E-Reader an, wo er die CSS Datei finden kann. Nämlich unter dem Namen redbug-styling.css eine Ebene höher (angezeigt durch ../) in der Ordnerhierarchie und zwar im Ordner styles.

Die Anwendung im body

Im body Bereich der Datei (hier blau markiert) befindet sich der Text des Kapitels in verschiedenen Abschnitten <p></p>. Alle Textabschnitte haben ein Klassenattribut zugewiesen bekommen. Hier sind es

  • class=“kapitel“
  • class=“absatz“
  • class=“umbruch“

Hinweis: mit der Erweiterung id=“toc-anchor“ in Zeile 11 beschäftige ich mich in einem der nächsten Beiträge.

In der altbekannten redbug-styling.css sehen die dazugehörigen CSS-Elemente so aus:

Es gibt z.B. eine Überschrift über jedem Kapitel. Sie erhält die Klasse .kapitel.

Die Kapitelüberschrift ist fett und mit 1.2 em größer Schrift als der übrige Text. Sie soll zentriert sein, mit einer etwas größeren Buchstabenlaufweite als der Fließtext. Zum oberen Seitenrand hat sie einen Abstand von 3 em und erscheint 4 em über dem ersten Abschnitt des Kapitels. Falls  mir das nicht gefällt, muss ich jetzt lediglich den entsprechenden Wert in der CSS ändern und alle Kapitelüberschriften im Buch werden automatisch geändert. Das sieht dann in der Lesevariante des E-Books so aus:

Dasselbe gilt natürlich auch für die anderen Klassen. Die Klasse .absatz unterscheidet sich durch die Klasse .umbruch lediglich dadurch, dass sie keinen Erstzeileneinzug hat: text-indent: Oem; und einen Abstand nach oben von 0.5em. Auch hier kann ich ganz einfach Änderungen vornehmen, indem ich die Werte in der CSS ändere.

In der nächsten Woche werde ich erläutern, wie man Text innerhalb eines Abschnitts hervorheben kann und einige dieser Inline Styles besprechen.

Bis dahin eine gute Woche!

Uwe

#rbpub #redbugwriting

Martin Luther 2017

Martin Luther #10 Martin und Katharina

9. März 2017
Martin und Katharina

Filmszene: Katharina Luther, 2016

Am 22. Februar wurde – natürlich aus Anlass des Lutherjahres 2017 – der Fernsehfilm Katharina Luther über das Leben von Katharina von Bora, der späteren Ehefrau von Martin Luther, ausgestrahlt. Ich habe den Film vor ein paar Tagen nachträglich in der Mediathek der ARD gesehen. Mir gefällt, wie Karoline Schuch die Katharina spielt und Devid Striesow sich Mühe gibt, Luther darzustellen. Ich finde auch gut, dass eine weibliche Regisseurin das Drehbuch umgesetzt hat. Karoline habe ich 2004 am Filmset kennengelernt. Ich mag, wie sie ihre Karriere mit guten Filmprojekten ausbaut. Aber irgendwie – und daran sind weder die Schauspieler noch die Regisseurin schuld – ist nach dem Film bei mir das ungute Gefühl zurückgeblieben, dass diese filmischen Interpretation der Beziehung von Martin und Katharina voll daneben liegt.

Am ehesten kann man wohl den Drehbuchautoren (ja, ein Mann) dafür verantwortlich machen, aber ich weiß ja wie es in den Redaktionen der öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten zugeht: Man will ein bestimmtes Bild. Eines, das die Zuschauer verstehen. Oder von dem man glaubt, dass sie es verstehen würden.

Wer heiratet wen?

Ich schreibe diesen Blogbeitrag am 8. März, dem Internationalen Frauentag und gerade erscheint mir das bedeutsam. Klara Zetkin schlug 1910 vor, dass es einen solchen Tag geben sollte, der im Zusammenhang mit dem Kampf um die Gleichberechtigung, dem Wahlrecht für Frauen und der Emanzipation von Arbeiterinnen stand. Nun liegen zwischen 1910 und 1525, dem Tag, an dem Katharina von Bora Luther heiratete, schon vier Jahrhunderte, aber auch 1910 ist schon ein Jahrhundert her. Und darum muss ich mir das mit Luther und Katharina doch mal ein wenig genauer ansehen.

Ins Kloster

Katharina Luther. Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren, 1526

Katharina von Bora kam mit 10 Jahren ins Kloster. Wie? Nun, es war damals für verarmte adelige Familien üblich, ihre Töchter im Kloster abzuliefern. Man konnte sie nicht ernähren, aber mit 10 Jahren auch noch nicht verheiraten und zur Prostitution (noch heute in bestimmten Ländern unserer Erde eine übliche Lösung) wollte man sie natürlich auch nicht freigeben. Das war also eine ganz passable Lösung. Immerhin erhielten die Mädchen so eine gute Bildung, lernten lesen und schreiben. Aufklärung beginnt mit Wissen. Katharina lernte im Kloster außerdem betriebwirtschaftliche Grundlagen, (Kräuter)heilkunde, Latein und Singen. Dort las sie auch Luthers Schriften und fing an, ein paar Dinge über ihre religiöse und gesellschaftliche Erziehung in Frage zu stellen. Und steckte ihre Freundinnen damit an.

Rebellisch und eigensinnig

Aus: Katharina Luther. Der Film. 2016

Katharina von Bora muss schon eine besondere Frau gewesen sein. Obwohl von der Familie abgeschoben, fühlte sie sich nie als Opfer. Sie nahmen Briefkontakt mit Luther auf und bat ihn um Hilfe. Und Luther reagierte und organisierte 1523 die Flucht von Katharina und acht anderen Ordensschwestern. Leonard Koppe, ein Ratsherr aus Torgau, holte die Nonnen mit einem Karren im Kloster ab, versteckte sie hinter Fässern und brachte sie zu Luther. Der sich verantwortlich fühlte, die Frauen auf Wittenberger Haushalte verteilte und sich auch darum kümmerte, sie unter eine neue Haube zu bringen – um sie zu schützen.

Hans Brosamer, 1530

Wer heiratet wen?

Im Film wird uns durch Bilder, Gesten und Blicke erzählt, dass Martin und Katharina sofort etwas verband. Liebe auf den ersten Blick. Die Realität sah wohl etwas anders aus, wenn man sich die verschiedenen Bücher über Katharina von Bora ansieht. Wer tief in die Quellen einsteigen möchte, kann hier anfangen und auch erfahren, dass es schon 1698 eine erste Biografie über Katharina gab. Aus den Quellen ergibt sich ein anderes Bild als im Film. Um es salopp zu sagen: Luther war eigentlich scharf auf Katharinas beste Klosterfreudin Ave von Schönfeld, die sich aber entschied Basilius Axt zu heiraten. Und Katharina wollte eigentlich den Studenten Hieronymus Baumgartner heiraten, dem seine Eltern die Heirat mit einer entlaufenen Nonne verbaten. Wenn man die Namen recherchiert wird einem klar, dass das tinder auf sehr hohem Niveau war.

Gleich und gleich

ARD, am Set von „Katharina Luther“

Katharina und Martin haben dann auch begriffen, dass sie als Rebellen und Dickköpfe, Aufrührer und Anführer eigentlich am besten zueinanderpassten. Keine leichte Ehe, wie man sich denken kann.

Doch während einem der Film mühsam beibringen will, wie emanzipiert Katharina „für ihre Zeit“ war, reicht es eigentlich, irgendeine Biographien über sie zu lesen, um zu verstehen, dass es heute nur wenige Frauen gibt, die ihr an Power und Selbstbewusstsein gleichkommen. Oder emanzipierter wären.

Das Unternehmen Luther

Katharina war nicht nur emanzipiert, sondern auch ehrgeizig. Eigentlich seltsam, dass es so viele Biografien schaffen, ihren Wirkungskreis „nur“ im Haushalt von Luther zu sehen, während sie doch eigentlich das „Unternehmen Luther“ wie eine sehr fähige Geschäftsführerin leitete. Und zwar sowohl organisatorisch als auch finanziell. Ihr ist es zu verdanken, dass Luther über seine Arbeit und sein Wissen wirtschaftlich nachdachte. Schüler aufnahm, sich organisierte. Sie kaufte Land und sorgte für Wohlstand.

Kinder und Familie

Auch seltsam: Die Anfänge der Ehe von Katharina und Martin werden im Film zärtlich, zögernd und keusch darstellt. Vielleicht um Sympathie für eine doch recht pragmatische Beziehung zu schaffen. Als ob sie sich nicht sofort zusammen ins Bett gelegt hätten! Eigentlich reicht es ja schon, auf die Daten zu sehen: Heirat am 13. Juni 1525, Geburt des ersten Kindes am 7. Juni 1526. Vielleicht sollte man drei Monate nicht verklären und überbewerten und sich einfach eingestehen: Sex und Schwangerschaft waren damals – no big deal. Auch wenn das natürlich für die Frauen der Zeit ein ziemlich großer Deal gewesen sein muss. Allein körperlich. Zwischen 1526 und 1534 bekommt Katharina Luther sechs Kinder. Oder auch seelisch, denn zwei ihrer Kinder sterben noch jung. Eigentlich weiß ich überhaupt nicht, wie man das alles schaffen kann.

Ein Team

Lucas Cranach der Ältere: 1529

Was mich am meisten an Martin und Katharina beeindruckt ist, was für ein gutes Team die beiden waren. Intellektuell, wirtschaftlich, erzieherisch, gesellschaftlich.

Wenn man sich diese Ehe/Beziehung/Freundschaft/Partnerschaft heute ansieht, dann kann man sich nur fragen, warum wir 500 Jahr später immer noch Filme machen, die Frauen in das rechte Licht rücken, statt dass Frauen Filme machen, die rocken. Aber – na ja. Ich würde als Zusatz zum Film auf jeden Fall eine gute Katharina-von-Bora-Biografie lesen. Und dann vielleicht ein ausführliches Gespräch mit dem/er PartnerIn führen, was man alles noch besser machen kann ;)

7 Schritte zu deiner EPUB

7 Schritte zu deiner EPUB #3 Textdateien

8. März 2017
Textdateien

In der letzten Woche hab ich euch die content.opf und die toc.ncx Dateien im OEBPS Ordner erläutert. In dieser Woche geht es jetzt endlich um die Textdateien. Es handelt sich dabei um xhtml-Dateien, die den gesamten Buchinhalt enthalten. Sie liegen auch im OEBPS-Ordner. Ich habe sie hier in einem Unterordner abgelegt, den ich »text« nenne.

Textdateien

Die Textdateien

Jeder Abschnitt des Buches bekommt eine eigene xhtml-Datei.

In diesem Fall beinhaltet die erste xhtml-Datei das Cover, gefolgt von der Titelseite, dem Impressum, einem Abschnitt für eine Widmung, zwei Abschnitten mit Kapiteln und noch einem Abschnitt mit Informationen über den Autor.

Natürlich kann ein Buch weniger oder auch viel mehr Kapitel haben. Man kann das Impressum auch ans Ende des Buches stellen oder mit auf die Titelseite schreiben. Vielleicht möchte man den eigentlichen Textabschnitten noch einen Abschnitt mit einem Vorwort voranstellen oder eine Danksagung etc anhängen …

Ich habe keine xhtml-Datei mit einem Inhaltsverzeichnis eingefügt. Das hat zwei Gründe. Erstens halte ich es für überflüssig, einem Roman ein Inhaltsverzeichnis voranzustellen. Zweitens gibt es ja, wie ich letzte Woche beschrieben habe, auf jedem E-Reader das interaktive Inhaltsverzeichnis, das durch die toc.ncx Datei gesteuert wird.

Letztendlich spielt es für das E-Book keine Rolle, wie die Dateien benannt sind. Um sie leicht auffinden zu können, habe ich ihnen eindeutige Dateinamen gegeben. Ich habe mir angewöhnt, die xhtml-Dateien durchzunummerieren: sec_001, sec_002 usw. Durch die Nummerierung erscheinen die einzelnen Abschnitte im Ordner in der Reihenfolge, in der sie im Buch auftauchen. Das ist nicht unbedingt notwendig, erleichtert aber bei umfangreichen Büchern die Auffindbarkeit.

sec_001_cover.xhtml

Hinter die Nummerierung (hier in rot) habe ich also immer eine Angabe eingefügt, was die Datei beinhaltet (hier in blau). Es ist später, wenn man noch einmal Änderungen in dem Buch vornehmen will, sehr hilfreich, wenn man anhand der Beschriftung leicht erkennt, wo sich der gesuchte Abschnitt befindet.

Die .xhtml Dateien

Öffnen ich jetzt einmal die Titelseite, also die sec_002_titel.xhtml-Datei in einem Browser, sieht man folgendes:

Das sieht doch schon in etwa so aus, wie die Titelseite eines Buchs.

Es gibt eine Zeile für den Namen des Autors, darunter etwas größer und fett erscheint der Titel des Buchs, darunter ein Untertitel.

Gehe ich jetzt in in einen Texteditor oder klicke in der Menüleiste des Browsers auf Darstellung und lasse mir den Quelltext dieser Seite anzeigen. Sieht es so aus:

Hier noch einmal übersichtlicher:

<?xml version=“1.0″ encoding=“utf-8″ ?>

<!DOCTYPE html PUBLIC „-//W3C//DTD XHTML 1.1//EN“ „http://www.w3.org/TR/xhtml11/DTD/xhtml11.dtd“>

<html xmlns=“http://www.w3.org/1999/xhtml“ xml:lang=“de“>

<head>

      <meta http-equiv=“Content-Type“ content=“application/xhtml+xml; charset=utf-8″ />

     <link rel=“stylesheet“ type=“text/css“ href=“../styles/redbug-styling.css“ />

     <title>ePub Template</title>

</head>

<body>

     <p class=“autor“>Name des Autor</p>

     <p class=“titel“>Titel des Buchs</p>

     <p class=“untertitel“>Untertitel</p>

</body>

</html>

Aufbau von html

Hier noch mal die allernötigsten Informationen über den Aufbau von html-Seiten für E-Books.

Genau wie im Quelltext von Webseiten gibt es eine Art Überschrift mit den Angaben zum Dokumenttyp  und zur verwendeten html-Version. Das sind die ersten drei Zeilen (hier blau markiert). Die lasse ich unangetastet. Wer sich damit näher befassen will, findet hier Infos.

Dann gibt es immer einen Head-Abschnitt (hier rot markiert) und einen Body-Abschnitt (hier pink markiert).

  • Head-Abschnitt und Body-Abschnitt stehen getrennt untereinander. Sie können nicht ineinander verschachtelt werden.
  • Im head, dem Kopf dieses Dokuments, also zwischen den Tags <head> und </head> steht hier der Titel des Dokuments <title>ePub Template</title> und es gibt einen Verweis auf die CSS Datei, mit dem Namen redbug-styling.css im Ordner Styles.     <link rel=“stylesheet“ type=“text/css“ href=“../styles/redbug-styling.css“ /> Der Verweis auf die verwendeten Styles steht immer im Head des Dokuments. Mit der CSS-Datei wird letzlich das Aussehen der Seite gesteuert. Dazu komme ich nächste Woche.
  • Im body steht der eigentliche Inhalt der Datei, der entweder auf der Webseite oder in unserem Fall im E-Book erscheinen soll. In diesem Fall der Name des Autors, der Titel und ein Untertitel.

Die gesamte Seite ist immer mit sogenannten Tags aufgebaut, die in spitzen Klammern stehen. Alles was an Inhalt und Information angegeben wird, steht zwischen diesen Tags.

In den meisten Fällen gibt es einen Anfangstag z.B.: <title> und den dazugehörigen Schlusstag </title> Der abschließende Tag wird immer durch einen Schrägstrich eingeleitet. Diese Abschnitte können untereinander stehen, wie hier der head-Abschnitt und der body-Abschnitt.

Absätze

Abschnitte können aber auch ineinander verschachtelt sein wie z.B. hier die Paragraphen-Abschnitte <p> </p>, die sich innerhalb des body-Abschnitts befinden. Wichtig ist, dass die Tags immer von innen nach aussen geschlossen werden. Hier rot und blau gekennzeichnet.

<body>

     <p class=“autor“>Name des Autors</p>

     <p class=“titel“>Titel des Buchs</p>

     <p class=“untertitel“>Untertitel</p>

</body>

Sehe ich mir eine Zeile an, dann steht da z.B.: <p class=“untertitel“>Untertitel</p>. Mit den Tags <p> und </p> wird ein Abschnitt angegeben (engl: paragraph). Zwischen den spitzen Klammern erscheint der eigentliche Text >Untertitel<

Ziemlich einfach.

Wie man sieht, ist der erste Tag <p> erweitert um die nähere Bezeichnung class=“untertitel“. Die sogenannten Klassen beziehen sich auf eine Anzahl von Parametern, die ich vorher in der CSS Datei angegeben habe, und die das Aussehen des Textes bestimmen, soweit ich es auf einem E-Reader festlegen kann.

In unserem Beispiel kommen auf der Titelseite drei Klassen zur Anwendung, class=“autor“, class=“titel“, class=“untertitel“. Wichtig: die Schreibweise ist zu beachten. class gefolgt von Gleichheitszeichen und dem Klassennamen in geraden Anführungszeichen.

Jede Klasse bestimmt das Aussehen des damit formatierten Textes. Die Namen der Klassen sind völlig frei festlegbar. Ich finde es, (abweichend von den üblichen html Tags, h1,h2….- h6 für die unterschiedlichen Headlines) sinnvoller, Klassennamen zu vergeben, die mir sofort anzeigen, was ich damit formatieren will. Ich kann sie dann in der CSS leichter auffinden, wenn ich Änderungen vornehmen möchte.

Welche weiteren html-Tags in EPUBs zur Anwendung kommen, beschreibe ich in der nächsten Woche, wenn es um das Styling mit CSS gehen wird.

Bis dahin eine gute Woche!

Uwe

#rbpub #redbugwriting

Martin Luther 2017

Martin Luther #9 Was hat Luther mit Kunst zu tun?

2. März 2017
Was hat Luther mit Kunst zu tun?

„Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.“

Goldene Schwingen, weihrauchquellender Dunst, tausendfach gebrochenes Licht, das durch die bleiverglasten Fenster fällt, und Luther, der im Regen die Thesen an die Kirche nagelt.

Zu Zeiten Luthers hatte die katholische Kirche eine Kunst geschaffen, die wie ein Portal in eine andere Welt, dem Gläubigen Eintritt in eine andere Dimension verschaffte. Eine spirituelle Welt, erfüllt von bedrohlich fürsorglichem Glockengeläut. Leise, schleifende Schritte auf den kalten Marmorfliesen, emporgestreckte Arme. Ein Kelch, in dem der Rotwein zittert. Der Kirchgänger war eingeladen, an einem Spektakel teilzunehmen, das nachzuahmen versuchte, wie es sich anfühlen mochte, in Gottes Gegenwart zu sein.

Comfort the disturbed

Noch im Mittelalter galt alles künstlerisches Bestreben einem höheren Ziel, der Sichtbarmachung göttlicher Schönheit. Heilige auf Goldgrund, aus halbem Auge auf den Betrachter hinabspähend. Gebäude, die einem den Kopf in den Nacken legen. Sonne, die durch Glasgestalten leuchtet.

Was für ein Gefühl muss es gewesen sein, in einer dieser Kirchen zu sitzen, durchdröhnt von gewaltigen Orgelklängen, und dem Hall des Priesters zu lauschen, dessen Stimme aus allen Ecken geworfen, genauso gut die Stimme Gottes höchstpersönlich sein konnte. Mit welch hitziger Inbrunst wäre ich die Treppen hinaufgeklettert, hastig flüsternd, im Gemurmel von tausend Stimmen, leise klappernde Rosenkränze um die betenden Hände geschlungen. Und der Vater aus dem Fegefeuer und die Mutter aus dem Fegefeuer und mein Bruder aus dem Fegefeuer und die Seelen meiner Ahnen aus dem Fegefeuer. Aufgeschürfte Knie, ein Sonnenstrahl, der durch die fein verzierten Türme fällt. Aus der Ferne könnten es genauso gut Krallen sein, Zähne, die durch die Strahlen beißen. Doch es wird sich schon lohnen. Und die Schwester aus dem Fegefeuer.

Und dann kommt einer daher geschlurft, die Schulter fast verrenkt vom Gewicht des Hammers, die Augen zusammengekniffen. Regensträhnen, die auf der Stirn kleben. Hält einen Moment inne, nachdem ihn alles hierhin geschoben hat, ein unsichtbarer Druck, der zwischen den Schulterblättern sitzt. Der Hammer gleitet, er greift nach, und schlägt mit einer schnellen Schelle, die 95 Kritzelthesen an die dunkle Kirchentür.

Dirsturb the comfortable

Ein Wummern, dass selbst Tetzel, kilometerweit entfernt, den Kopf herumdreht. Eine schützende Hand auf dem Kasten.

Ich sehe auf. Der Strom der Worte unterbrochen. War ich beim Vater? Blicke auf die Perlen. Ein Schweißtropfen, der auf die Hände fällt. Wende den Kopf. Hat es niemand sonst gehört? Einer trifft meinen Blick, runzelt die Stirn. Das Murmeln ist aus dem Takt gekommen.

Ob Luther die Thesen angeschlagen hat oder nur verschickt, eine zitterndes Echo wabert durch die Christenheit. Als wäre ihm ein schwerer Wackerstein in den Dorfbrunnen geplumpst. Man sieht nur noch dunkle Rillen, die langsam gegen den Brunnenrand schlagen. Dieser hier hat nichts von der verzierten Schönheit eines bestickten Ornats. Von den ganz hohen Tönen, die einem in den Ohren klingen und Tränen in die Augen drängen. Klingen so die Engel? Das hier ist irgendwie persönlich. Das hier ist irgendwie menschlich.

Und jetzt muss man schon versuchen, sich zum Brunnen durchzuboxen, um sich über die Steinwand zu lehnen und hinabzuspähen. Siehst du, man sieht nur noch dir Rillen, aber der Stein, der sie ausgelöst hat, der wurde von Luther geschmissen.

Ein Einzelner, der ohne Auftrag kommt.

Genau wie der Künstler selbst, rückt Luther ins Gesichtsfeld. Ein Einzelner, der ohne Auftrag kommt. Mit einer wuchtigen Klarheit und Überlegungen, die zu sperrig sind für Reliquiengefäße.

Neue Ideen sind im Umlauf. Eine neue Kunst im Anlauf. Eine, die den Menschen in den Mittelpunkt rückt.

Und ohne den Glauben zu verlieren, tut Luther das Gleiche. Richtet den Blick auf sich. Und der Kopf kracht aus dem Nacken und landet auf den eigenen Fingern. „Wenn du gute Werke sehen willst, musst du schauen auf die Person.“ Und durch die Haut hindurch, die man sich übergeworfen hat. Ob es ein goldverzierter Mantel oder eine Kutte ist. Was ist hinter den Augen, ob sie auf den Himmel oder die Erde gerichtet sind. Was ist unter den Worten, die man vor dem Einschlafen murmelt, was ist hinter dem Gitter, in das man seine Sünden flüstert.

Die geistige Erfahrung hat einen Riss bekommen, durch das Licht einströmt. Wohin soll man sich wenden, wenn das Blendwerk so hell leuchtet, dass es einem durch die Netzhaut brennt. An Gott, sagt Luther. Für ihn gibt es keine Zwischenlösung.

Wir streichen den Mittelsmann

Die Thesen an der Kirchentür sind eine geistige Installation, die es geschafft hat, die Zeit zu überdauern. Kann man ein Werk im Nachhinein als Kunst bezeichnen? Muss es als Kunst gedacht sein, um als Kunst zu gelten? All die Fragen, die wir uns heute stellen, wurden eingeleitet, als der Künstler aufgehört hat, sich als Handlanger zu verstehen. Als Kunst persönlich wurde.

Es ist kein Wunder, dass alles so schön zusammenpasst, die Überlegungen zum Glauben, mit denen zur Kunst. Wir streichen den Mittelsmann, hat Luther verkündet. Und der Künstler blickt in sein eigenes Gesicht.

7 Schritte zu deiner EPUB

7 Schritte zu deiner EPUB #2 .opf und .ncx

1. März 2017
.opf und .ncx

Die beiden kryptischen Dateien .opf und .ncx

In der letzten Woche habe ich euch gezeigt, wie eine einfache Ordnerstruktur in einer EPUB aussieht. Heute werfe ich einen Blick auf die beiden interessanten Dateien content.opf und toc.ncx an, die in dem OEBPS-Ordner liegen. Da er die .opf-Datei enthält, wird er zum Stammordner der EPUB. Alle Verlinkungen innerhalb der EPUB werden immer relativ zu diesem Ordner angegeben.

Was ist jetzt so spannend an der content.opf-Datei?

Wie der Name schon vermuten lässt, geht es hier um den Content=Inhalt der EPUB. In der content.opf sind sämtliche Dateien verzeichnet, die im E-Book vorhanden ist. Und hier ist angegeben, wo sie abgelegt sind und in welcher Reihenfolge sie dargestellt werden sollen.

Öffnet man die content.opf mit einem Texteditor (z.B Notepad, Textwrangler oder in meinem Fall Dreamweaver) erhält man folgendes Bild:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
 <package xmlns="http://www.idpf.org/2007/opf" unique-identifier="BookID" version="2.0">

<metadata xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:opf="http://www.idpf.org/2007/opf">
 <dc:title>ePub Template</dc:title>
 <dc:creator opf:role="aut">Uwe Carow</dc:creator>
 <dc:publisher>Red Bug Books</dc:publisher>
 <dc:date opf:event="publication">2016-05-21</dc:date>
 <dc:language>de_DE</dc:language>
 <dc:identifier id="BookID" opf:scheme="UUID">urn:isbn:123-4-567890-12-3</dc:identifier>
 <meta name="cover" content="Coverbild.jpeg"/>
 </metadata>

<manifest>
 <item id="ncx" href="toc.ncx" media-type="application/x-dtbncx+xml"/>
 <item id="verlagslogo.png" href="images/verlagslogo.png" media-type="image/png"/>
 <item id="coverbild.jpeg" href="images/coverbild.jpeg" media-type="image/jpeg"/>
 <item id="autorenfoto.png" href="images/autorenfoto.png" media-type="image/png"/>
 <item id="redbug-styling.css" href="styles/redbug-styling.css" media-type="text/css"/>
 <item id="sec_001_cover.xhtml" href="text/sec_001_cover.xhtml" media-type="application/xhtml+xml"/>
 <item id="sec_002_titel.xhtml" href="text/sec_002_titel.xhtml" media-type="application/xhtml+xml"/>
 <item id="sec_003_impressum.xhtml" href="text/sec_003_impressum.xhtml" media-type="application/xhtml+xml"/>
 <item id="sec_004_widmung.xhtml" href="text/sec_004_widmung.xhtml" media-type="application/xhtml+xml"/>
 <item id="sec_005_kapitel-1.xhtml" href="text/sec_005_kapitel-1.xhtml" media-type="application/xhtml+xml"/>
 <item id="sec_006_kapitel-2.xhtml" href="text/sec_006_kapitel-2.xhtml" media-type="application/xhtml+xml"/>
 <item id="sec_007_autor.xhtml" href="text/sec_007_autor.xhtml" media-type="application/xhtml+xml"/>
 </manifest>

<spine toc="ncx">
 <itemref idref="sec_001_cover.xhtml"/>
 <itemref idref="sec_002_titel.xhtml"/>
 <itemref idref="sec_003_impressum.xhtml"/>
 <itemref idref="sec_004_widmung.xhtml"/>
 <itemref idref="sec_005_kapitel-1.xhtml"/>
 <itemref idref="sec_006_kapitel-2.xhtml"/>
 <itemref idref="sec_007_autor.xhtml"/>
 </spine>

<guide>
 <reference type="cover" title="Cover" href="text/sec_001_cover.xhtml"/>
 <reference type="text" title="Textanfang" href="text/sec_005_kapitel-1.xhtml"/>
 <reference type="copyright-page" title="Impressum" href="text/sec_003_impressum.xhtml"/>
 </guide>

</package>

Ups, das sieht kompliziert aus? Ist es aber eigentlich nicht. Zunächst einmal sehen wir, es handelt sich um eine xml-Datei. In der zweiten Zeile heißt es version=“2.0″. Das zeigt an, dass es sich um eine EPUB2 handelt. Danach folgen vier Blöcke, die ich der Übersicht halber durch Leerzeilen getrennt habe. metadata, manifest, spine und guide.

Sie werden immer durch sogenannte einleitende und schließende Tags markiert. Tags stehen immer in spitzen Klammern. Schließende Tags werden immer mit einem Schrägstrich / eingeleitet. Also hier z.B. <manifest>   </manifest>. Mehr zu xml und html Syntax in der nächsten Woche, in der ich die html-Seiten eines E-Books ansehen werde.

metadata

Unter metadata hat man – wer hätte es gedacht – die Möglichkeit, Angaben zu den Metadaten des Buches zu machen. Das sind bei einem Buch üblicherweise Angaben zum Autor, zum Verlag, zu anderen Mitwirkenden, der ISBN etc. Folgende Elemente stehen optional zur Verfügung.

dc.title   — dc.creator — dc.subject — dc.description — dc.publisher — 

dc.contributors — dc.date — dc.type — dc.format — dc.identifier — 

dc.source — dc.language — dc.relation — dc.coverage — dc.rights

Wichtig: die Angabe, die man in der Zeile dc.title macht, wird auf einigen E-Readern am oberen Rand eingeblendet. Da ich oft vor der Veröffentlichung mehrere Testdurchläufe mit unterschiedlichen Versionen auf verschiedenen E-Readern mache, hat es sich als hilfreich erwiesen, in der Titelzeile Versionsnummern anzugeben. Das hat den Vorteil, dass die Reader jede Version als völlig neues Buch behandeln und so Markierungen und Notizen, die ich mir während der Testphase im E-Book gemacht habe, nicht in die nächste Version übernimmt.

Kleiner Tipp: Fall man einem geschätzten Leser eine Freude machen will, kann man hinter dem Titel, auch für xy einsetzen. Oder man kann dort bestimmte Exemplare als Rezensionsexemplare auszeichnen.

.opf und .ncx   

 

manifest

Im Abschnitt manifest werden sämtliche Dateien aufgeführt, die im EPUB-Ordner vorhanden sind. Jede Datei bekommt eine item id, die sinnvollerweise der Dateiname ist. Dann wird auf die Stelle verwiesen, an der die Datei innerhalb der Ordnerhierarchie liegt, und es wird angegeben, um welche Art von Datei es sich handelt.

Die Zeile für das Verlagslogo: <item id=“verlagslogo.png“ href=“images/verlagslogo.png“ media-type=“image/png“/> gibt also an, dass das Bild des Verlagslogos die id „verlagslogo.png“ hat. Dass sie sich im Ordner images auf der gleichen Ebene befindet und es sich dabei um ein Bild handelt – und zwar im .png-Format.

Das gleiche gilt für die anderen Bilder, die CSS Datei, alle Buchabschnitte etc. Wichtig ist hier auf die richtige Schreibweise – z.B. auf Groß- und Kleinbuchstaben – zu achten. Der Ordner images ist etwas anderes als der Ordner Images, die Dateiendung .jpeg ist etwas anderes als .jpg.

spine

Im Abschnitt spine wird die Reihenfolge angegeben, in der die xhtml-Dateien vom e-Reader aufgerufen werden sollen. In unserem Fall also zuerst die Datei mit dem Cover, dann die mit der Titelseite, dann das Impressum usw. Natürlich kann die Reihenfolge auch anders sein. Man kann das Impressum nach hinten stellen, ein Vorwort voranstellen, eine Danksagung einfügen, Hinweise auf weitere Bücher etc.

guide

Im letzten Abschnitt kann man dem E-Reader Hinweise geben, wo er bestimmte wichtig Dateien des E-Books findet. Hier etwa die Coverseite, die Seite auf der der Buchtext beginnt und das Impressum.

Die toc.ncx Datei oder das interaktive Inhaltsverzeichnis

Oft findet man in E-Books Inhaltsverzeichnisse. Wenn man sich für ein solches Inhaltsverzeichnis entscheidet, wird es als html-Datei am Anfang oder am Ende des Buches eingefügt. Wie so ein Inhaltsverzeichnis aufgebaut ist, und wie es im Buch verlinkt wird, erkläre ich in einem späteren Beitrag.

Ob man einem Roman ein Inhaltsverzeichnis mit den einzelnen Kapitelnummern oder Kapitelüberschriften voranstellen möchte oder nicht, ist aus meiner Sicht Geschmackssache. In einem Sachbuch, das gegebenenfalls aus mehreren Teilen, Kapiteln, Paragraphen und Absätzen besteht und das nicht darauf angelegt ist, dass man es von vorn nach hinten durchliest, macht das mehr Sinn.

Neben diesem  optionalem Inhaltsverzeichnis gibt es aber in jedem E-Book ein Inhaltsverzeichnis, das von jedem Punkt innerhalb des Buches erreicht werden kann. Zum Beispiel auf meinem Kindle über den Gehe-zu-Button.

 

   

Dieses Inhaltsverzeichnis ist also nicht Teil des Textkörpers. Es wird gesteuert von der toc.ncx. 

Und so sieht sie aus:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
 <!DOCTYPE ncx PUBLIC "-//NISO//DTD ncx 2005-1//EN"
 "http://www.daisy.org/z3986/2005/ncx-2005-1.dtd">

<ncx xmlns="http://www.daisy.org/z3986/2005/ncx/" version="2005-1">
 <head>
 <meta name="dtb:uid" content="bb87a644-bf8d-44ef-95a5-b180282ea679"/>
 <meta name="dtb:depth" content="1"/>
 <meta name="dtb:totalPageCount" content="0"/>
 <meta name="dtb:maxPageNumber" content="0"/>
 </head>
 <docTitle>
 <text>ePub-template</text>
 </docTitle>
 
<navMap>
<navPoint id="navPoint-1" playOrder="1">
 <navLabel>
 <text></text>
 </navLabel>
 <content src="text/sec_001_cover.xhtml"/>
 </navPoint>

<navPoint id="navPoint-2" playOrder="2">
 <navLabel>
 <text>Titel</text>
 </navLabel>
 <content src="text/sec_002_titel.xhtml"/>
 </navPoint>

<navPoint id="navPoint-3" playOrder="3">
 <navLabel>
 <text>Impressum</text>
 </navLabel>
 <content src="text/sec_003_impressum.xhtml#toc-anchor"/>
 </navPoint>

<navPoint id="navPoint-4" playOrder="4">
 <navLabel>
 <text>Widmung</text>
 </navLabel>
 <content src="text/sec_004_widmung.xhtml"/>
 </navPoint>

<navPoint id="navPoint-5" playOrder="5">
 <navLabel>
 <text>Kapitel 1</text>
 </navLabel>
 <content src="text/sec_005_kapitel-1.xhtml"/>
 </navPoint>

<navPoint id="navPoint-6" playOrder="6">
 <navLabel>
 <text>Kapitel 2</text>
 </navLabel>
 <content src="text/sec_006_kapitel-2.xhtml"/>
 </navPoint>

<navPoint id="navPoint-7" playOrder="7">
 <navLabel>
 <text>Über den Autor</text>
 </navLabel>
 <content src="text/sec_007_autor.xhtml"/>
 </navPoint>

</navMap>
</ncx>

Wir sehen wieder in den ersten Zeilen: Hallo ich bin eine xml-Datei und zwar ein .ncx (navigation control file)

Das eigentliche Inhaltsverzeichnis liegt in dem <navMap> Abschnitt. Für jeden Abschnitt des Buches gibt es einen <navPoint> mit eigener id und der playOrder. Also der Angabe, an welcher Reihenfolge die Abschnitte des Buches angeordnet sind.

 <navPoint id="navPoint-4" playOrder="4">
  <navLabel>
   <text>Widmung</text>
  </navLabel>
  <content src="text/sec_004_widmung.xhtml"/>
 </navPoint>
 

Der navPoint oben mit der id=navPoint-4″ verweist hier auf die Datei, die die Widmung enthält. Sie erscheint an (playOrder=“4″)  an vierter Stelle in dem E-Book. (nach dem Cover, dem Titel und dem Impressum). Der Text zwischen den text-Tags, also die Kapitelüberschrift, erscheint auf dem Display des Readers. In diesem Fall steht dort: Widmung.  

Die Zeile content src bezeichnet die Stelle, an der die entsprechende html-Datei – in diesem Fall die Seite mit der Widmung – in der Ordnerhierarchie liegt.

Kleiner Tipp: Schon Minifehler in diesen Dateien führen dazu, dass die EPUB nicht mehr funktioniert und nicht mehr valide ist. Mit etwas Erfahrung lassen sich solche Fehler aber oft leicht beheben. Zur Fehlersuche und Validierung von EPUB kommt in den nächsten Wochen ein extra Beitrag.

In der nächsten Woche werde ich euch aber erst einmal die eigentlichen Buchseiten zeigen.

Bis dahin eine gute Woche!

Uwe

#rbpub #redbugwriting

Martin Luther 2017

Martin Luther #8 Gott übersetzen

23. Februar 2017
Gott übersetzen

Zeus oder Poseidon um 460 vor Christi

Seit ich es im Theologiestudium gelernt habe, fasziniert es mich: Wie haben die ersten Menschen, die dann irgendwann nicht mehr an viele Götter (man denke Zeus und Merkus etc.), sondern an EINEN Gott geglaubt haben, ihn genannt?

Etwa Gott?

Echt jetzt? So profan? Ich meine: Ihr (Römer) sagt Götter und wir sagen – GOTT? Ist das echt der beste Werbeslogan, den ihr auf Lager habt? Für das neue Konzept? Den NEUEN Glauben?

Oh, nein, die ersten Monotheisten, die Juden, hatten ein ziemlich gutes Konzept für ihren neuen Glauben. Ein Wahnsinnskonzept! Der neue Gott, war nicht einfach: Gott.

Leider hat das Konzept ein wenig unter der Übersetzung gelitten. Woran – in bester Absicht – auch Luther schuld ist. Kein Vorwurf! Eher atemlose Bewunderung für jemanden, der sich mit Althebräisch, Griechisch, Latein und Deutsch so gut auskannte, dass er diese Schriften überhaupt übersetzen konnte. Der Reihe nach:

Luther übersetzt

Im Herbst 1521 übersetzte Luther das Neue Testament in nur elf Wochen ins Deutsche. Als Vorlage dienten ihm unter anderem die Bibel von Erasmus von Rotterdam. Auf Griechisch. In der Sprache, in der die Texte des Neuen Testaments ursprünglich aufgeschrieben worden sind. Eine schlaue Entscheidung, wenn man eine gute, eine möglichst wahrheitsgetreue Übersetzung möchte, und das wollte Luther.

Ganz logisch folgte für Luther ab 1523- 1534 die Übersetzung der Schriften des späteren Alten Testaments. Und folgerichtig übersetzte er sie mit seinen Kollegen aus dem Althebräischen.

Althebräisch

Für mein Theologie-Studium musste ich Althebräisch lernen. Eine Sprache, die mir liegt, da sie mehr mit Zeichnen als mit Schreiben zu tun hat. Ich mag das Schriftbild.

Althebräisch wird von rechts nach links geschrieben und besteht nur aus Konsonanten. In Deutsch sähe das ungefähr so aus: MM ist Mama. BRT ist Brot. TXT ist Text. Wenn man das lesen will, geht es erstaunlich gut. Das meiste ergibt sich aus dem Kontext.

Punktation

Später hat man angefangen, das Ganze mal etwas verständlicher und deutungssicherer zu machen und 7 Vokalqualitäten eingeführt. Das sind übrigen keine Buchstaben, sondern Punkte bzw. kleine Striche, die – vereinfacht gesagt -anzeigen, ob man ein a oder o oder u einfügen muss. Was ja auch einfacher war, als in die alten Texte überall Vokale hineinzuquetschen. Ein Text mit eingefügten Vokalzeichen heißt „punktiert“.

Der kleine T-Träger ist also Lautqualität: a. Auf Deutsch könnte Mama dann so aussehen. Der „Vokal“ steht immer unter dem Buchstaben und wird danach eingefügt. So könnte man Mama tatsächlich von rechts oder links aus lesen.

Die alte Schrift

Für Luther und seine Kollegen war es ganz klar, dass man für eine gute Übersetzung die frühesten Urschriften verwenden muss. Das waren zu seiner Zeit die Handschriften der Masoreten. In Althebräisch mit angefügter Punktation (und ihr wisst ja jetzt auch, was das bedeutet.)

Man kannte damals nichts Neueres. (Heute übrigens schon: Ab 1947 hat man in elf Felshöhlen im Westjordanland etwa 850 Schriftrollen aus der Antike gefunden (Qumranschriften), die von etwa 500 verschiedenen Schreibern zwischen 250 v. Chr. und 40 n. Chr. erstellt wurden. Logisch waren da auch Schriften dabei, die später Bibelschriften wurden. Ein wahnsinniger Fund, aber das ist eine andere Geschichte.)

Ich will nur sagen: Luther war ganz nah dran an dem alten Gott. Dem neuen Konzept. Denn in diesen althebräischen Schriften ging es um DEN Gott. Wer war der Typ? Wie war der Typ?

Der Gott der Juden

Mein Theologieprofessor, Friedrich-Wilhelm Marquardt, war ein … Querdenker, ein Kopfaufbrecher. Einer von den Professoren, die man sich glücklich schätzen kann, in seinem Leben getroffen zu haben. Er ist schon länger tot, aber ich denke gerne an ihn. Mit Hochachtung. Eine „pointierte Stimme im jüdisch-christlichen Dialog“ (Wikipedia). Oder auch jemand, der sich ziemlich gut mit dem jüdischen Denken auskannte. Also der Kultur und den Menschen, die das Alte Testament verfasst haben. Von meinem Professor habe ich gelernt, dass die Juden den Namen ihres Gottes nicht aussprechen. Hä?

Wir beschwören das Höchste und können – nichts sagen? Wir haben da eine heilige Schrift, die lesen wir täglich, aber wir sprechen das Wort „Gott“ nicht aus? Wie machen wir das? Was machen wir dann?

Der, dessen Name nicht genannt werden darf

Nein, nicht Voldemort. Aber schon eine große starke Macht, der man mit einem WORT und überhaupt Sprache (die ja nur von Menschen erfunden wurde) nicht gerecht werden kann. Weshalb die Juden gesagt haben: Im Prinzip kann man den Namen dieser großen Macht nicht ausprechen. Unmöglich. Also, immer wenn wir über hämhämhäm reden, sagen wir etwas anderes. Nämlich: (mein) Herr.

Denn wir haben zwar ein Wort für Gott, doch das nehmen wir ja schon für all die anderen Götter wie Zeus und so.

„Gott“schreiben

Okay, schon klar. Guter Trick. Aber was machen wir nun, wenn wir über Gott – also den, dessen Name nicht genannt werden darf – schreiben wollen?

Um es nicht unnötig spannend zu machen: Es gibt den, dessen Name nicht genannt werden darf in den alten Schriften. Er wird mit vier Buchstaben gekennzeichnet. Was ihr hier oben seht, sind die hebräischen Buchstaben JHWH (von rechts nach links). Auch Tetragram genannt. Also Vierbuchstabenwort (nicht punktiert).

JHWH ist also der, dessen Name nicht gesagt werden darf. Es gibt sogar eine Bibelstelle, wo er sich seinem Volk vorstellt:

Übersetzt: „Ich bin JHWH, dein Gott (…)  du sollt keine andern Götter haben neben mir.“ (Moses 20,2-3).

YES! müssen die Übersetzer hier ausgerufen haben. Da haben wir sie alle nebeneinander. Die Wörter für Gott und Götter und dann noch diese 4 Buchstaben, die also hämhämhäm sind.

Gott lesen

Kleines Problem: Wie übersetze ich nun diese 4 Zeichen? Am besten doch wohl gar nicht. Gar nicht? Das höchste Prinzip? Oder man nimmt die Buchstaben einfach so. Als Zeichen? Aber wie soll man das den Leuten verkaufen?

Moment mal, haben sich Luther und die Kollegen vielleicht gesagt: Wieso übersetzen wir diese 4 Zeichen nicht mit dem Wort, das die Juden immer lesen, wenn sie an diese Stelle kommen. Die sprechen zwar die 4 Buchstaben nicht aus, aber sie sagen schon etwas, wenn sie den Text lesen. Nämlich: (mein) Herr.

Luther übersetzt Gott

Aber nun, Herr? Das ist ja nicht so ganz richtig. Und auch, wenn damals ganz sicher keine Frau unter den Übersetzern war, gab es schon das Gefühl, dass es eine bessere Lösung geben musste. Was haben Luther und sein Team also mit diesem Zeichen gemacht? Wie sollte er JHWH = GOTT übersetzen?

Nun, er hat HERR einfach mal groß geschrieben. Schaut in eure Lutherbibel. Genau. Groß. Das ist GOTT.

Statt den 4 Zeichen – 4 anderer Zeichen. HERR. Es war ja auch irgendwie richtig, auch wenn es schade ist, dass es nun HERR ist und nicht etwas, was weder männlich noch weiblich ist.

Also an alle Feministinnen: Luther und Co sind schuld. Und an alle Ungläubigen: Freunde, es geht hier nicht um Gott. Und an Luther: Good work.

Die neue Lutherbibel

Die Bibelgesellschaft hat übrigens im Lutherjahr 2017 die Lutherbibel in einer neuen, überarbeiteten Form herausgebracht. 70 TheologInnen  haben 5 Jahre lang daran gearbeitet. Etwa 40 Prozent sind geändert worden. HERR ist gleichgeblieben.

„Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“ (Neue Lutherbibel 2017)

7 Schritte zu deiner EPUB

7 Schritte zu deiner EPUB #1 Einblicke

22. Februar 2017

Ab heute werde ich Katrin für 7 Wochen ablösen und erklären, was eine EPUB ist, wie sie sich zusammensetzt und wie ihr sie selber so schön gestalten könnt, dass ihr ein wunderschönes E-Book erhaltet. Wie gestalte ich mein Manuskript, um es bei Amazon, Tolino Media oder, oder … hochzuladen, damit Menschen es downloaden/kaufen und auf ihren E-Readern lesen können?

Am Ende dieser Reihe gibt es dann ein kleines Geschenk – mein ganz persönliches EPUB-Template – mit dem schon ein großer Teil an EPUB-Arbeit für euch erledigt ist. Eine Art Arbeitsgrundlage.

Okay, ihr schreibt, ihr habt ein Manuskript, ihr wollt es selber herausbringen – aber wie geht das? Ist ein Manuskript fertig geschrieben, überarbeitet, gekürzt, lektoriert und korrigiert, stellt sich die Frage: Wie konvertiere ich den Word-Text jetzt in eine EPUB?

Was ist EPUB?

Als wir 2011 mit unserem E-Book Label Red Bug Books gestartet sind, hatte ich keine Ahnung, von HTML, CSS, und wußte auch nicht, was EPUB ist. Ich denke, den meisten Autoren geht es heute noch genauso. Für die meisten ist Word das Textverarbeitungsprogramm, in dem sie ihre Manuskripte verfassen und stehen dann vor der Frage, wie sie ihr Manuskript in ein E-Buch verwandeln können.

Seit 2011 hat sich eine Menge getan. Es gibt neue Programme und Dienstleister, die den Autoren zur Verfügung stehen, und auch die Distributionsplattformen sind bemüht, die Konvertierungshürde von Word zu EPUB immer niedriger zu legen. Auf einigen Plattformen, wie Amazon und Tolino Media kann man einfach eine Worddatei hochladen und sie wird dort automatisch in ein EPUB Format konvertiert. Wo ist der Haken?

In allen Fällen hängen die Ergebnisse sehr davon ab, wie sauber die Worddatei formatiert ist. Sogar in Büchern renommierter Autoren sieht man immer wieder seltsame Formatierungen und E-Books angesehener Verlage müssen zurückgezogen werden, weil sie zu viele Formatierungsfehler aufweisen.

Did it myself

Natürlich gab es auch 2011 schon einige Programme wie Calibre, Sigil etc, die eine Textdatei mehr oder weniger automatisch konvertierten. Das Ergebnis ließ allerdings meist sehr zu wünschen übrig. Man konnte direkt aus Indesign – ich glaube ab Version CS4 – eine EPUB exportieren. Aber auch das funktionierte nicht wirklich gut. Fast alle Layout-Funktionen, die Indesign bereitstell und es zu einem so hervorragenden Tool für Print machen, spielen für ein E-Book keine Rolle. Ich musste das Layout dann meist soweit runterschrauben, bis ich fast wieder bei Word angelangt war.

Also um es gleich zu sagen, ich habe mir damals angewöhnt, die Word-Datei direkt mit HTML-Tags auszustatten und diese dann kapitelweise in XHTML-Dateien zu verwandeln. Das funktionierte super. Und ich arbeite heute weitgehend noch immer so.

Wie  sieht eine EPUB von innen aus?

Um das zu können oder vielleicht den Text gleich von Hand in eine EPUB zu verwandeln, musste ich mir zuerst einmal klar machen, was eine EPUB überhaupt ist und wie sie funktioniert.

Klar, im Gegensatz zu einem gedruckten Buch oder einer PDF, kann ein Leser die Schriftart, die Größe der Buchstaben, Seitenränder, Zeilenabstände selbst wählen und damit das Aussehen des Textes verändern. Außerdem passt sich, wie wir wissen, der Textfluss der EPUB der Größe des jeweiligen Bildschirms an. Das kennen wir ja von Webseiten, Blogs und E-Mails. Und wenn man mal in eine EPUB hineinschaut, erinnert sie im Aufbau auch an eine Webseite. Es gibt zum Beispiel wie bei einer Webseite HTML beziehungsweise XHTML-Dateien, Bildordner, Stylesheets, etc.

Das was aussieht wie eine einzige Datei, ist eigentlich eine ganze Reihe von Dateien und Ordnern, die in einem Zipordner zusammengefasst und statt der Endung .zip die Endung .epub erhalten haben. Hier mal ein Beispiel aus einem Template.

epub template zip

Unzipped man eine EBUP, findet man zwei Ordner und eine Datei:

OEBPS und Co.

Ich stelle sie hier ganz kurz vor, damit man einen ersten Überblick bekommt.

Zuerst ist da eine mimetype Datei. Dort steht lediglich eine Zeile: application/Epub+zip. Sie ist dafür da, dass die Endgeräte erkennen: Hey, da kommt ein E-Book. Die lassen wir einfach in Ruhe. 

Dann gibt es dort ein Verzeichnis namens META-INF. Auch das bleibt unangetastet. Hier befindet sich eine xml Datei, die auf den Stammordner der EPUB verweist, in dem die .opf Datei liegt. Die .opf Datei zeigt dem der E-Reader, wo er alle Informationen und Dateien zum Buch findet.

Und als drittes gibt es einen Ordner namens OEBPS. (Open E-Book Publication Structure Specification). Das ist der interessante Ordner. Hier befindet sich das eigentliche Buch, der Text, die Fotos, etc. Wenn man ihn öffnet, findet man eine Ebene darunter wieder mehrere Ordner und zwei Dateien.

Die Dateien sind:
  • eine .opf Datei. Hier sind die Metadaten, wie Titel des Buches, Autor, evtl. ISBN, Erscheinungsdatum, Sprache, in der das Buch geschrieben ist, etc. hinterlegt. Hier werden alle XHTML-Dateien, Fotos, CSS etc aufgelistet und auf die Navigationsstruktur verwiesen. Im Gegensatz zu Webseiten, auf denen man frei umherklicken kann, soll ein E-Book ja in einer bestimmten Reihenfolge gelesen werden.
  • eine .ncx Datei, die das interaktive Inhaltsverzeichnis steuert.
Die Ordner sind in diesem Fall:
  • images mit dem Coverbild und anderen Bildern, Fotos, Diagrammen, Illustrationen etc., falls das Buch welche enthält. Hier sind es noch ein Porträtfoto vom Autor und das Logo des Verlags.

  • styles, in dem die CSS Datei zu finden ist. In diesem Fall mit dem Namen redbug-styling.css. Damit kann man die Formatierungen im Text steuern und beeinflussen, wie der Text auf den Readern erscheint.

  • text, in dem sich xhtml Dateien mit dem Inhalt des Buches befinden. Dabei bekommt jedes Kapitel im Buch eine eigene Datei. Hier durchnummeriert sec_001; sec_002; etc. sec steht dabei für section. Also Buchabschnitt. Wegen der besseren Übersicht habe ich mir damals angewöhnt, hinter der Nummerierung den Inhalt des Buchabschnitts zu vermerken.

Falls ihr Fragen habt, auch ganz konkret, immer her damit. In der nächsten Woche schaue ich mir die opf und ncx-Dateien einmal genauer an.

Bis dahin eine gute Woche!

Uwe

#rbpub #redbugwriting