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Red Bug Lettering #7: Monogramm-Tutorial!

19. Juli 2018
Beitragsbild Lettering Lukas Horn
Wie du in ein paar Schritten lernst, dein eigenes Monogramm zu gestalten
Was ist eigentlich ein Monogramm?

Ein Monogramm besteht meist aus Initialen, also zB. Anfangsbuchstaben von Vor- und Nachnamen oder vom Namen einer Marke. Sie werden kunstvoll miteinander verbunden, sodass einzigartige Signets entstehen (ganz früher waren es einzelne Buchstaben, kunstvoll verziert, heute meint man hauptsächlich mehrere Buchstaben). Diese kann man überall gebrauchen. Geliebt als Logo, als Signaturstempel etc. bestechen sie oft durch Einfachheit. Du nimmst zwei, drei Buchstaben, stellst sie nebeneinander, stylest sie und schon bist du fertig!

Monogramme haben zudem auch eine lange Geschichte. Ich fand schon immer, die im religiösen Kontext verwendeten Monogramme interessant, zB. die von Königen. Sie waren meistens schlicht gehalten und mit einem Kreuz verbunden. Schon immer hat man Monogramme verwendet um zu kennzeichnen wem’s gehört. Ihr kennt vielleicht alte Laken von euren Großeltern, auf denen Initialen gestickt sind. Oder Bücher in denen ein Exlibris klebt, das verkündet wohin das Buch gehört (zB. in die Bibliothek. Hast du noch ein überfälliges Buch rumliegen?).

Heute findet ihr viele Monogramme als Logo für Marken (zB. Volkswagen, Yves Saint Laurent oder Warner Brothers). Oder als Icons für Blogs und Social Media wie zB. im Pinterest-Logo.

Du kannst mit Monogrammen alles machen.

Für dieses Tutorial brauchst du:

– deine Lieblingsstifte (möglichst verschiedene zum ausprobieren)

– einen Bleistift

– einen Filzstift

– falls du mit Tinte arbeitest, benutze als Unterlage eine Zeitung

– recyceltes Kopierpapier, oder ein Papier deiner Wahl

Vorbereitung

Optional, aber die beste Empfehlung für dich:

Suche dir einen Ort an dem du dich frisch und ungestört fühlst. Ich mag es immer im Atelier, direkt am Tisch vor dem Fenster zu sitzen. Mit dem Blick nach draußen auf die grünen Bäume. Oft mache ich das Fenster halb auf, dann hab ich frische Luft (gut für die Konzentration) und kann ein bisschen lauschen was draußen passiert (meistens sind da ein paar Vögel die singen, dann komme ich mir beim Gestalten nicht alleine vor). Zwischendurch koche ich mir einen Kaffee. Der Geruch ist zwischendurch eine gute Anregung, um auf neue Gedanken zu kommen. Du kannst auch gerne ein Räucherstäbchen anmachen. Feuergeruch hat immer etwas urtümlich-menschliches und kann ebenfalls helfen, kurz zu sich zu kommen, um dann wieder mit neuen Ideen loszulegen (Natürlich kannst du auch an Kräutern reiben und daran riechen, oder an einem schönen Öl. Halt an allem was gut riecht!). Wenn noch irgendwo Dinge am falschen Platz liegen, oder du merkst dass dich etwas ablenkt (ein flyer mit grellen Farben, ein Stapel Bücher etc.), nimm dir den Moment, um alles zu ordnen. Wenn du dich bereit fühlst, lasse alle Gedanken die in deinem Kopf noch rumschwirren los und versuche dich nur auf dieses Tutorial zu konzentrieren.

Manchmal kommen mir beim Gestalten gute Ideen für andere Dinge. Das ist super und sollte nicht gestoppt werden, aber versuche auf der Spur zu bleiben & den Prozess mit allen Sinnen zu empfinden (Das Verstehen kommt dann später von ganz alleine!).

Los geht’s!

 Klare formen: Spiele mit deinen Initialen!

Beitragsbild Lettering Lukas Horn

Hier ein Beispiel für dich: Im oben-stehenden Bild siehst du verschiedene Buchstabenkombinationen. Sie werden spielerisch verbunden. Nimm am Anfang deine Initialen, also den Anfangsbuchstaben deines Vornamen und verbinde ihn mit dem deines Nachnamens.

Kleine Monogramm-Skizzen zum warm werden

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Ich nehme natürlich mein ›L‹ & mein ›H‹!

Mit Bleistift malst du jetzt kleine Skizzen (ja, klein ist besser, damit du ein gutes Gefühl für die Buchstabenformen bekommst). Stelle deine zwei Buchstaben in jeder Kombination zusammen die dir einfällt! Du darfst zwischen 10 und 30 von diesen kleinen Zeichnungen machen. Bleibe schlicht, also verzichte am besten auf Serifen, Schnörkel usw. Das kommt alles in den nächsten Schritten. Geeignet sind große Druckbuchstaben. Staple deine Buchstaben, stelle sie ineinander, denke dir spannende Verbindungen aus! Spiele und achte nicht darauf, ob es gut aussieht!

Wenn du so viele Varianten gemacht hast, werden auf jeden fall schöne dabei sein. Versprochen!

Wähle deinen Favorit!

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Das hier ist mein Startpunkt: Diese Verbindung aus ›L‹ & ›H‹ ist schön schlicht. Ich rate dir auch eine eher klare Variante zu wählen, weil wir gleich weitergehen.

Es wird wild.

Varianten vom Favorit gestalten: Finden, was dir  gefällt

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Nimm zB. einen Pinselstift, oder wie ich in dieser Abbildung, einen richtigen Pinsel. Nicht erschrecken, das ist eine Auswahl aus meinen Skizzen. Ich mache meistens, je Werkzeug, zehn unterschiedliche Entwürfe. Nimm deinen schlichten Entwurf, den du im vorigen Schritt ausgewählt hast als Vorlage. Verzichte aufs Vorzeichnen mit Bleistift. Behalte den Entwurf im Kopf und setze ihn nun mit verschiedenen Techniken um! Spiele!

Arbeite zügig, eine deiner kleinen Skizzen darf nicht mehr als zwölf Sekunden dauern!

Wir wollen das Hirn überlisten. Denn dann entstehen Dinge, die man nicht berechnet. Das führt zu: Schönheit.

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Oder schreibst du gerne mit Spitzfeder? Das ist ein Klassiker in der Monogrammgestaltung. Hier siehst du wie man mit Spitzfeder arbeitet, falls du es selbst noch nicht probiert hast (jetzt ist ein guter Moment): Mein Spitzfeder-Tutorial .

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Gerne kannst du auch mal ein paar Entwürfe mit einer Breitfeder oder einem Marker mit flacher Spitze machen. Hilft dir übrigens auch die Striche zu verstehen & ein geschulteres Auge für Details zu bekommen. Hier gibt es für dich meine Anleitung und Erklärung zur Breitfeder.

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Hier habe ich mit Filzstift gemalt. Vielleicht ist dir aufgefallen dass ich mich nicht strikt an die erste ausgewählte Skizze halte. Es ist total wichtig im Designprozess offen zu bleiben.

Hast du eine Eingebung? Folge ihr! Auch wenn es sich erstmal ungewohnt anfühlt.

Alle kleinen Ideen die du entwickelst, wird man in deinem fertigem Monogramm spüren.

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Was ist das? Hier siehst du ein Beispiel von mir das erstmal ungewöhnlich aussieht. Hab keine Angst!

Denn Ideen & Entwürfe die Ecken und Kanten haben, haben meistens auch das gewisse Etwas, wenn es um Wiedererkennung geht.

Gerade wenn du dein Monogramm als Logo benutzen willst, führe dir immer vor Augen, dass es sich einprägen muss. Also sei mutig und breche ab und zu mit dem Wie-man’s-macht!

Skizzen durchblättern, raussuchen was dir gefällt, entscheiden

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Ich habe bis jetzt beim durchblättern gesehen, was mir an meinen Entwürfen gefällt und was nicht. Falls du jetzt schon dein perfektes Monogramm gezeichnet hast, Gratulation! Das ist nicht ungewöhnlich, denn oft ist man beim Gestalten früher fertig als man denkt (dann solltest du schnell deinen Stift fallen lassen und aufhören).

Mein Entwurf ist noch nicht so weit. Was ich aber weiß: Ich möchte ein verschnörkeltes ›L‹ mit einem schlichten ›H‹ zusammenbringen. Das ist ein guter Kontrast und ich arbeite immer gerne mit Kontrasten.

Oft kombiniere ich eckige Formen, mit einem Hauch von weicher Form, oder andersherum. Oder neben ein großes Element, platziere ich ein kleines.

Probiere diese Kombination auch bei dir aus! Einen verspielten Buchstaben, verbunden mit einem ganz schlichten.

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Skizzier wieder klein und am besten mit Filzstift. Meine Kombinationen beinhalten jetzt die schlichte Variante die ich am Anfang ausgewählt habe und die Details, die ich in den darauffolgenden Varianten mochte.

Wie entsteht eine ›Logoform‹?

Beitragsbild Lettering Lukas Horn

Bei den meisten Logos, das kannst du dir für dein Monogramm abgucken, leben von einer Einfachheit und visuell von einer Abgeschlossenheit.

Das heißt du schaust dir jetzt die Außenform deines Monogramms an. Es gibt da keine Regel, aber ich zeige dir erstmal wie du deinen Entwurf nach Außen hin abgrenzen kannst. Dann weiß das Auge bescheid.

Oben in den Skizzen habe ich damit gearbeitet Linien zu verlängern. Ich benutze sie wie Rahmen. Diese äußere Form sollte einfach sein, also am besten kein achtstachliger Stern.

Beitragsbild Lettering Lukas Horn

Mich fasziniert das ›L‹, das in das ›H‹ greift.  Probier aus was dich interessiert, oder lass dich hiervon inspirieren.

Beitragsbild Lettering Lukas Horn

Ich habe in beiden Varianten ein Quadrat als Orientierung benutzt. Das kannst du dir entweder mit Bleistift vorzeichnen, oder es dir denken. Runde Elemente wie Schwünge dürfen etwas herausragen.

Beitragsbild Lettering Lukas Horn

Ein paar Tests …

Beitragsbild Lettering Lukas Horn

… hierfür habe ich einen Kreis als Vorlage genommen. Dadurch erzielst du eine gut-wahrzunehmende Form für die Betrachterin.

Finale: Ausbessern

Wähle deinen absoluten Favorit aus! Falls es noch Bereiche in deinem Monogramm-Leutering gibt, die dir nicht gefallen, kannst du noch letzte Änderungen vornehmen. Mein Favorit ist gewählt. Nach einigen kleinen Änderungen sieht das Resultat so aus:

Beitragsbild Lettering Lukas Horn

Und hier nochmal der Prozess:

Beitragsbild Lettering Lukas Horn

Falls du Fragen hast, oder dein Monogramm mit mir teilen willst, schreib mir einfach in die Comments, ich freu mich drauf!

 

Bis zum nächsten Mal,

Lukas

 

Social-Media-Tipps für AutorInnen

Social-Media-Tipps für Autor-Innen #3 Follower

18. Juli 2018
Follower & Freunde

Heute geht es um Follower. Follower auf den verschiedenen Plattformen, wie man mehr Follower bekommt, wie man die richtigen Follower findet, wie man mit ihnen umgeht. Wobei der Schwerpunkt auch hier wieder auf den AutorInnen liegt. Was nützen euch Follower? Wie bekommt ihr sie? Was solltet ihr für sie tun?

Was sind Follower?

Was sind eigentlich Follower? Gleich vorweg: Es sind keine Freunde. Allerdings sind es auch keine Kunden/LeserInnen. Die Sache ist etwas komplizierter. Als Erstgeborene ist für mich der Begriff (Ver)Folger nicht mit den besten Assoziationen verbunden. Warum willst du wissen, wie ich das mache? Mache es so wie du willst und lass mich in Ruhe. Das setzte sich auch in der Schule und im Berufsalltag fort. Als ich im Filmgeschäft gearbeitet habe, war meine Idee manchmal das Einzige, was ich hatte. Sie abzugeben, zu teilen, war immer ein großes Risiko. Meine (Nach)Folger haben von meinen Ideen oft besser profitiert als ich. Und wie ist das bei Sozial Media? Warum soll ich mir wünschen, dass mich jemand beobachtet, mir folgt? Woher weiß ich, dass er mir nicht meine Ideen klaut? Sie dann besser vermarktet? Was habe ich von den vielen Verfolgern? Sind das LeserInnen? Freunde? Fans?

Viele Probleme, die wir alle mit Social Media haben, hängen genau mit zusammen, dass wir diese Begriffe – Freund, Fan, Kunde, Leser – vermixen, verwechseln, vermischen. Das liegt unter anderem daran, dass der Begriff Follower auf jeder Plattform eine andere Bedeutung hat.

Auf Facebook …

… heißen Follower Freunde, obwohl es natürlich keine Freunde sind. Nope! Man kann Freundschaftsanfragen stellen und annehmen. Ab da followed man sich gegenseitig. Der „Freund“ sieht in seinem Startfeed meine Beiträge und ich sehe seine. Eine ziemlich enge und intime Beziehung, möchte man meinen, aber in Wirklichkeit – ist es natürlich anders. Je bekannter eine AutorIn ist, desto mehr Freundschaftsanfragen bekommt sie auf Facebook. Bei 5000 Freunden sagt Facebook dann Stopp! Okay, wie lächerlich ist das denn? Schon fünfzig Freunde ist unglaubwürdig, die würde ich dann schon eher Bekannte nennen. Aber, nun ja … Wer weiter Freundschaftanfragen annehmen will, muss eine FB-Seite eröffnen und bekommt dann „nur noch“ Likes.

Ob man lieber eine Seite für sich als Autorin eröffnet oder bei seiner Profil-Seite bleibt, hängt einfach davon ab, mit welchen Funktionen man sich besser fühlt. Auch nach 5000 „Freunden“, können einem Leser folgen, sofern man seine Beiträge auf öffentlich stellt. Privates kann man dann ja für seine 5000 Freunde in den Einstellungen zu den Posts auf „privat“ halten. Außerdem können Fans neuerdings auch nur dem Profil folgen, ohne Freunde zu sein.

Auf Twitter, Instagram oder Pinterest …

… ist es ein wenig anders. Wenn ich jemanden folge, dann klicke ich auf den Folgebutton. Je nach seinen eigenen Einstellungen erfährt der dann, dass ich ihm gefolgt bin und kann zurückfolgen. Oder auch nicht. Umgekehrt: Jemand folgt mir, ich kann überlegen, ob ich ihm folge. Reihenfolge egal. Aber folge ich jemanden, habe ich seine Nachrichten im Feed, folgt er mir, hat er meinen Nachrichten in seinem Feed. Wenn ich mehr Interessen an anderen haben, als sie an mir – nun, dann werde ich viel mehr Leuten folgen, als mir Menschen folgen. Das Ganze nennt man Follwerverhältnis.

Das Followerverhältnis …

… bedeutet nicht, ein Verhältnis zu deine Follwern zu haben – ha, ha ... – sondern fragt nach dem Verhältnis zwischen zwei Zahlen: Der Zahl der Leute, denen du folgt und der Zahl der Leute, die dir folgen. Bei sehr bekannten Künstlern sieht man es am deutlichsten: Alle wollen etwas von Beyoncé wissen und sie – interessiert sich für niemanden oder nur sehr wenige Menschen. Ein fantastisches, ein vollkommen abgehobenes Followerverhältnis. Das ist natürlich ein Extrem.

followerAber wenn ihr als AutorInnen viel mehr Leuten folgt, als euch folgen, euer Followerverhältnis also sehr schlecht ist, dann muss man schon einmal fragen, was ihr – im Social-Media-Bereich – falsch macht.

Ich erlebe es immer wieder, dass alle (die Investoren, die Verlage, die Freunde …) nur nach den Followerzahlen fragen und nie nach dem Followerverhältnis. Das erstaunt mich jedesmal aufs Neue. Ich könnte meinen Twitter-Account oder mein Instagram-Profil ohne Probleme auf eine hohe Zahl pushen, indem ich sehr, sehr vielen Leuten folge, die dringend Follower suchen. Und die gibt es überall. Wenn ich 5000 Leuten auf Twitter folge, werde ich ziemlich sicher 3000 davon als Follower gewinnen. Und dann? Habe ich 3000 „hohle“ Follower, die mir nur folgen, damit oder weil ich ihnen folge. Für AutorInnen heißt das dann im Klartext: 3000 Follower, die sich kein bisschen für mich oder meine Bücher interessieren, sondern nur ihren eigenen Follwerstand pushen wollen.

Also eine tolle Followerzahl, die nichts aussagt. Womit wir gleich bei einem anderen Thema wären:

Fake-Follower

Ihr wisst es sicher: Wir leben in einer Welt, in der Zahlen enorm wichtig sind und man sich (fast) alles kaufen kann. Also – logisch – auch Follower. Aber man kann sie nicht nur kaufen, man kann sie auch auf eine sehr unschöne und unsoziale Art gewinnen. Ich gebe euch hier mal eine Liste, um mehr Follower zu bekommen, die ihr bitte NICHT abhakt.

  • Follower über einen Dienst einkaufen
  • vielen Menschen folgen, und wenn sie euch folgen, entfolgen (um ein gutes Followerverhältnis zu gekommen)
  • provokante, aufreizende, reißerische Inhalte posten, um Follower einzusammeln
  • ständig Gewinnspiele veranstalten, um Follower zu gewinnen
  • andere per Nachricht oder in Kommentaren anschreiben, und darum bitten, dem eigenen Profil zu folgen

Ich weiß, am Anfang ist es das größte Problem: Wie wird jemand auf mich aufmerksam? Wie bekomme ich mehr Follower, damit mehr Leute auf mich aufmerksam werden? Wie wird jemand auf mich aufmerksam? Was heißt folgen überhaupt?

Was heißt: folgen?

Folgen heißt: Sich für das zu interessieren, was eine andere Person, macht, zeigt oder darstellt. Folgen heißt: Interesse zeigen. Man muss nicht unbedingt ein Fan sein, um jemand anderen zu folgen. Die meisten Social-Media-Experten sind sich einig, Menschen folgen anderen hautpsächlich aus drei Gründen:

  • um etwas zu lernen
  • um unterhalten zu werden
  • um inspiriert zu werden

Oh„, werden einige von euch AutorInnen jetzt vielleicht sagen, „genau das will ich ja auch mit meinen Büchern.“ Entweder in einem oder in mehreren Punkten. Und da ist gut. Gut an Social Media, gut für euch. Nur ist ein Social-Media-Account kein Buch, sondern eine andere Form des (künstlerischen) Ausdrucks. Und das „künstlerisch“ steht hier in ganz dicken Klammern, denn die meisten Menschen sind ohne jeglichen künstlerischen Anspruch auf den Sozialen Plattformen unterwegs.

Als AutorInnen könnt ihr euch das allerdings nicht leisten. Eure Zeit ist knapp. Wenn ihr Zeit übrig habt, solltet ihr schreiben. Herumlungern und das Essen anderer Leute betrachten? Keine gute Idee. Das eigene Essen fotografieren, um es euren Followern zu zeigen? Eine ebenso schlechte Idee, es sei denn, „Essen“ steht in irgendeiner Beziehung zu dem, was ihr schreibt.

Und wenn ihr also auf einer Social Media-Plattform seid, dann überlegt euch genau, warum und wie. Und dann macht eure Sache GUT.

Wie gewinnt ihr Follower?

Hierbei meine ich: Wie gewinnt ihr auf anständige und“organische“ Weise Follower. Organisch heißt: Auf natürliche Art, über eine längere Zeit. Dies ist auf jeden Fall die beste und im Grunde einzige Art, an Follower zu kommen. Worauf kommt es an:

  • so klar wie möglich zu machen, was ihr macht euch ausmacht. Als AutorInnen sind das sicher: Euer Schreiben und eure Bücher. Euer Leben als Autorin. Vielleicht legt ihr den Schwerpunkt auf Schreibtipps, vielleicht seid ihr Autorin/Buchbloggerin/Leserin und bloggt daher viel über Bücher von anderen Autoren. Okay. Aber legt einen Schwerpunkt, dern nah an eurem Schreiben/euren Büchern ist.
  • seid ehrlich zu euren Followern.
  • gebt euch Mühe mit den Inhalten – Text oder Bild – die ihr postet.
  • wertschätzt die Beiträge oder bei vielen Followern auf jeden Fall die Kommentare, die eure Follower machen (ansonsten besser entfolgen).
  • wertschätzt die Kommentare und beantwortet sie.
  • lasst euch regelmäßig sehen.
  • benehmt euch so wie auf einer großen Party, auf der ihr die Hälft der Leute nicht kennt.
  • und – haltet euch beim Posten vom Alkohol fern.
Follow the party

Jede Party ist anders, jede Plattform ist anders. Nicht überall könnt ihr euch gleich wohl fühlen. Wählt eine Lieblingsplattform. Seit ich mit Social Media (das schon seit über zehn Jahren) unterwgs bin, habe ich vieles erlebt. Alte Freunde wiedergetroffen, neue kennengelernt, Fans gefunden, Fans verloren. Ich habe Ideen gefunden und mir wurden Ideen geklaut, ich bin Leuten gefolgt und ich bin ihnen ent-followed. Das war manchmal großartig, und manchmal nicht so nett. Aber vor allem habe ich mich in diesem Prozess selber besser kennengelernt. Meine Art zu kommunizieren, meine Ängste, meine Neurosen, meine Intelligenz, meine Offenheit, meine Schüchternheit, meine Kreativität, meine Wut, meinen Frust. Nicht zu vergessen, meine Freunde darüber, dass da draußen so viele Menschen sind, die sich für meine Geschichten interessieren. Ich bin gerne da draußen!

Und falls ihr jetzt sagt: Hey, yo, wie können wir Dir denn folgen? Das wäre dann hier: Instagram, Twitter, Facebook und Pinterest.

Nächste Woche geht es dann um – Twitter! Der Plattform, auf der ich seit 2006 einen Account habe und auf der ich immer noch dazulerne.

Und wie macht ihr das mit den Followern? Mit dem Folgen und Entfolgen?

Bis zur nächsten Woche und eine gute Zeit (nicht nur auf Social-Media :)

xoxo

Katrin

#rbpub #redbugwriting #schreibtipps #socialmedia

DIY-Donnerstag, Epub Insights

EPUB Insights #7 Captions

12. Juli 2018

Liebe AutorInnen und SelfpublisherInnen,

manchmal sieht man in E-Books, und mir ist das auch schon passiert, dass eine Bildunterschrift nicht unter einem Bild, einer Zeichnung, einem Diagramm steht, sondern oben auf der folgenden Seite. Im Kindle Previewer sieht das dann z.B. so aus:

Auf der linken Seite: das Autorenporträt, aber die dazugehörende Bildunterschrift taucht leider erst auf der nächsten Seite auf.

Image und Caption zusammenhalten
In den KDP Guidelines wird folgender Code vorgeschlagen:
<img src=“../Images/Katrin_Bongard.jpg“  style=“display:block“ />
<div><p class=“caption“>Katrin Bongard ist Malerin und Autorin …</p></div>
Das gewährleistet zwar, dass die Caption unter dem Bild steht. Verhindert meines Erachtens aber nicht unbedingt, dass die Bildunterschrift auf die nächste Seit rutscht.

Eine weitere Möglichkeit ist es, Bild und Bildunterschrift zusammen in einem <div> Container zu platzieren. Auf diesen läßt sich dann das Attribut page-break-inside mit dem Wert avoid anwenden, um die Elemente in dem Container zusammenzuhalten. Sinnvollerweise ordnet man dem <div> Element eine aussagekräftige Formatklasse zu. Da es sich hier um die Autorenseite des Buchs geht, habe ich sie .autor genannt.

<div class=autor><img src=“../Images/Katrin_Bongard.jpg“ alt=“Porträt Katrin_Bongard“>
<p class=“caption“>Katrin Bongard ist Malerin und Autorin …</p></div>

Damit die Bildunterschrift nun nicht vom Bild getrennt wird, muss die dazugehörige CSS Anweisung lauten:

div.autor { display: inline-block; page-break-inside: avoid; }

Das funktioniert sehr gut in Epubs, die z.B. im iBook-Store hochgeladen werden. Der große Nachteil ist, dass diese Methode nicht von allen E-Readern unterstützt wird. Vor allem bei KDP funktioniert es leider nicht, da KDP zwar die CSS Eigenschaften  page-break-before und pagebreak-after bedient, allerdings nicht page-break inside.


Ich glaube nach vielen Versuchen auf zahlreichen von mir getesteten Readern und Lesegerräten, dass es am einfachsten ist, zwei <div> container miteinander zu verschachteln. In den ersten kommt das Bild und in den zweiten die dazugehörige Bildunterschrift.

Hier noch einmal zum kopieren:

<div><img src=“../Images/Katrin_Bongard.jpg“ alt=“Porträt Katrin_Bongard“ style=“display:block“ />
<div><p class=“caption“>Katrin Bongard ist Malerin und Autorin …</p></div>
</div>

 

Image und Caption trennen

Im umgekehrten Fall, wenn der nach einem Bild folgende Text auf einer neuen Seite beginnen soll, ist es natürlich erst einmal möglich eine neue xhtml Seite für den Text einzufügen. Falls das aus irgendeinem Grund nicht die komfortabelste Lösung ist, funktioniert in diesem Fall das Attribut page-break-before: mit dem Attribut always!important;

Im folgenden Beispiel habe ich nachträglich das Impressum von der Titelseite auf die nächste Seite gesetzt.
.impressum {
font-weight: normal;
font-style: normal;
font-size: 0.72em;
line-height: 1.23em;
text-decoration: none;
font-variant: normal;
text-indent: 0em;
text-align: center;
color: #000;
margin: 40em 0em 0.71em 0em;
padding-top:40em;
page-break-before:always!important;
}

Bis denne
Uwe
Social-Media-Tipps für AutorInnen

Social-Media-Tipps für Autor-Innen #2 Facebook

11. Juli 2018
Facebook

Okay, beginnen wir mit Facebook. Wie ich ja letzte Woche schon angedeutet habe, ist die Plattform nicht unbedingt mein Freund. Sobald ich mich in meinen FEED bei Facebook verirre, komme ich in eine sehr merkwürdig, leicht depressive Verfassung. Klar, ich weiß, dass Kinder entführt werden und Krieg auf der Welt herrscht. Doch was soll ich mit der Information anfangen, dass der Ehemann von irgendjemanden Krebs hat oder ein Kind im Krankenhaus liegt? Ich kann nicht helfen! Ich will auch nicht ständig kopflose Männer mit Waschbrettbäuchen sehen. Wie konnte das geschehen? Ich meine: Wie konnte mein Facebook-Feed sich in dieses Monster verwandeln?

Die Antwort ist: Ich bin selber schuld. Als ich auf Facebook ging, damals, in keine-Ahnung-wann, habe ich mich mit vielen internationalen AutorInnen und LeserInnen befreundet. Jeder, der ein Buch veröffentlichte oder las, stand mir nah. In meiner Vorstellung. Die Wahrheit ist aber: All diese Menschen sind nicht wirklich meine Community. Dazu später mehr …

Friends and family

Facebook ist ohne Zweifel eine geniale Erfindung und Marc Zuckerberg ein Genie. Ich sage das nicht, weil er gerade der drittreichste Mann der Welt geworden ist, sondern weil er 2004 Facebook gegründet hat und vorausgesehen hat, was kommen wird: Social Media. Seine Grundidee war: Leute, die sich kennen, können sich unkompliziert (College, Schule) miteinander vernetzen. Klar, ging es um Dating, Beziehungen, aber auch um Interessen. Heute funktioniert das Netzwerk immer noch sehr gut in den Bereichen, in denen man sich mit Familienmitgliedern und Freunden oder auch Bekannten über Privates und Interessen austauschen möchte.

Aber, hey, wir reden hier Business. Und auch da ist Facebook sehr stark geworden und für AutorInnen höchst interessant. Ich gehe sogar so weit zu sagen: Wenn ihr als AutorIn keine Website haben wollt, euch ein Blog oder Twitter euch nicht liegt, dann solltet ihr auf jeden Fall einen Facebook- oder Instagram-Account haben. (Instagram ist 2012 von Facebook gekauft worden, seitdem hängen beide Plattformen eng zusammen.) Doch es gibt auch sonst viele Gründe für einen Account.

Facebook-Seiten

Wenn ihr euch bei Facebook anmeldet, erstellt ihr einen privaten Grundaccount. Die meisten von euch werden den schon haben. Aber – habt ihr auch eine Facebookseite? Von eurem privaten Account aus könnt ihr Facebook-Seiten (ja, Plural) erstellen, die weniger persönlich sind und sehr nützlich sein können. Buchblogger haben fast immer eine zusätzliche FB-Seite zu ihrem Blog. Und Verlage natürlich auch. Ihr könnt eure Seite unter eurem Autorennamen oder dem Namen eures Buch- oder Serienprojekt erstellen. Vorteile:

  • Auf Facebookseiten erhaltet ihr Einblick in Statistiken. Über Followerenteicklung, Seitenbesucher, und so weiter, was hilfreich ist, um zu sehen, wie sich eure Fanbase zusammensetzt. Ihr könnt sehen, wann eure Leser und Fans aktiv sind und aus welchem Land sie kommen.
  • Ihr könnt verschiedene Leute beauftragen, für euch Posts auf der Seite zu veröffentlichen.
  • Wenn ihr wollt, könnt ihr Werbung schalten und einzelne Posts bewerben.
  • Ihr könnt unter eurem Autorennamen geschäftlich unterwegs sein und bleibt als private FB-Nutzer – genau – privat.

Vermutlich kann die Liste hier noch etwas länger sein. Mein Rat ist: Legt euch einen Account und dann eine Facebookseite als AutorIn an und erforscht von dort aus die FB-Welt.

Wichtig: Auch wenn ihr nur eine FB-Site erstellen wollt, braucht ihr vorher einen persönlichen Acccount. Und: Bestimmte Dinge, könnt ihr bei FB nur als Privatperson tun.

Trick: Nun kenne ich Kneipen und Bands, die melden dem Namen der Kneipe, der Band einen persönlichen FB-Account an, weil sie alle Vorteile nutzen wollen, die eine SITE nicht hat. Okay, ein Trick, den ihr natürlich auch anwenden könnt. Dann behauptet ihr, dass euer Buchprjekt ein Geburtsdatum und einen Wohnort hat und achtet bitte darauf, dass es über 13 ist, damit es rechtlich überhaupt auf FB mitmachen darf ;)

Facebook Gruppen

Ein großer Vorteile des persönlichen Accounts ist ganz eindeutig die Möglichkeit, einer FB-Gruppen beizutreten. Und das ist wirklich eine tolle Sache auf Facebook. Es gibt Gruppen für alles!

Für AutorInnen, besonders für die, die am Anfang stehen, machen Autoren-Gruppen Sinn. Zum Austausch von Erfahrungen über Wattpad, über Amazon, über Verlage und Selfpublishing. Je spezialisierter die Gruppe, desto besser.

Als AutorInnen seid ihr sicher auch Leser, vielleicht sogar (Buch-)blogger und auch dafür gibt es Gruppen, die euch Buchtipps geben, beraten und helfen. Und wenn ihr noch professioneller seid, dann macht es Sinn, eine eigene Fan-Gruppe zu gründen, in der eure Leser etwas über eure neuen Veröffentlichungen und Termine von Lesungen erfahren.

Wichtig: In eine Gruppe zu gehen heißt nehmen und geben. Wer nur abstauben will, wird sich keine Freunde machen. Daher geht mit Zeit und Motivation in eine Gruppe und verlasst sie, wenn ihr euch nicht mehr einbringen wollt.

Das ist natürlich noch wichtiger bei einer Gruppe, die ihr selbst gegründet habt. Nur alle paar Monate einen Veröffentlichungstermin in eure Gruppe werfen oder zum Kaufen eures Buches auffordern, ist kein guter Stil. Daher nehmt euch Zeit. Um Ausschnitte aus Büchern zu posten, etwas über euer Privatleben zu erzählen, eine Buchaktion zu starten. Habe ich eine Autorenseite auf Facebook? Oder eine FB-Gruppe als Autorin? Nein. Ich muss meine Zeit sehr genau einteilen und habe sie in diesem Fall woanders angelegt. Aber – wenn Facebook meine Lieblingsplattform wäre, würde ich das tun. Und – never say never

Facebook- Veranstaltung

Ein weiteres grandioses Tool für private Nutzer bei Facebook ist die Veranstaltung. Seiten können keine Veranstaltungen eröffnen, nur Privatpersonen (oder siehe Trick …). Ich weiß noch, wie ich zum ersten Mal (dank meiner amerikanischen FB-Freunde) eine Book-Launch-Party erlebt habe und dachte: Wow. Alle interessierten Leser waren live dabei, chatteten zur gleichen Zeit, kauften zur gleichen Zeit das entsprechende Buch. Der Wahnsinn.

Facebook

Das wollte ich auch! Also haben wir für Red Bug Books zwei Buchevents veranstaltet und hatten sehr viel Spaß. Klar, kurz davor wollte keiner von uns an den PC, aber dann war es einfach nur nett und interessant und sehr emotional. Die Buchlaunch-Veranstaltungen haben dann sehr zugenommen, es wurden im Grunde Gewinnspiel-Partys und wo der Trend jetzt gerade hingeht, weiß ich nicht. Wir sind gegangen als es für uns am schönsten war. Doch – wenn ihr mit euren Fans überall in der Welt eine Book-Party feiern wollt, ist die FB-Veranstaltung ein guter Ort. Einfach in eurem Profil auf den Reiter „Veranstaltung“ gehen, Zeit und Ort eingeben, ein schönes Bild hochladen – here we go.

Merken: Wir Menschen auf diese Erde leben in verschiedenen Zeitzonen. Entweder ihr konzentriert euch nur auf die europäischen Fans oder müsst eine unkonventionelle Partyzeit wählen.

Zeit

Ist überhaupt der größte Faktor bei allen Social-Media-Plattformen. Und daher ist es gut, eine Plattform zu eurer Lieblingsplattform zu machen und dort die meiste Zeit zu verbringen. Gebt es auf, überall sein zu wollen, das führt nur zur Verwässerung und Stress. Will man trotzdem präsent sein und sagen: Hey, FB-Community, ihr könnt mich hier finden, auch wenn ich sonst hier nicht viel rumhänge, dann gibt es grandiose Hilfetools. Mein Lieblingstool ist BUFFER. Buffer ist eine Social-Media-Managing-Plattform. Heißt: Das Posten euer Inhalte wird euch zwar nicht ganz abgenommen, aber vereinfacht, indem ihr Posts vorplanen könnt. Sehr hilfreich, wenn ihr im Urlaub seid oder eine paar Tage ungestört schreiben, aber trotzdem regelmäßig posten wollt. Die Miniversion ist zudem FREE.

Facebook-Ads

Mittlerweile kennen wir sie alle, diese Posts im Facebook-Feed, die von irgendwoher zu kommen scheinen und uns mit genau den Werbeartikeln bespielen, die wir entweder kurz davor gegoogelt haben oder auf unser Profil zugeschnitten sind. Viagra wurde mir noch nie angeboten, Männer ersticken oft in dieser Werbung. Facebook ist sehr stolz darauf, seine User gezielt mit Werbung zu bespielen, trotzdem ist die Plattform von ganz präzise noch weit entfernt. Doch das wird besser werden, soviel ist sicher.

Ich werde mich hier mal auf die Vorteile für AutorInnen für Werbung bei Facebook konzentrieren. Denn – anders als früher, wo es tausende von Euros gekostet hätte, eine Werbung in einer Zeitung zu schalten – ist FB-Werbung extrem skalierbar. Von sehr günstig (nur wenige Euros) bis zu egal wie viel. Klar, auch hier gilt, je mehr Geld ihr anlegt, desto besser, aber ihr wollt vielleicht nur die dreihundert Fans=Leser mit Werbung bespielen, die eure Bücher gerade lieben. Kein Problem. Ihr erstellt einen ganz normalen Post, der relevant für eure Leser ist. Sagen wir, die Veröffentlichung eines nächsten Buchbandes. Und dann stellt ihr die Werbekampagne bei FB so ein, dass nur eure dreihundert Follower diese Werbung sehen können. Klar, nur, wenn sie zu dem Zeitpunkt auf FB sind. Aber immerhin, ihr habt eure Werbung gezielt angebracht. Und damit auch finanziell in einem kleinen Rahmen gehalten.

Wenn die Facebook-Aktie derzeit eine gute Anlage ist, dann wegen Facebook-Ads. Um alle Tricks und Kniffe zu lernen, kann es sich lohnen, einen Online-Kurs zu belegen, aber ich finde, man lernt es auch so sehr schnell, indem man einfach mal mit zehn Euro herumprobiert.

Ihr könnt übrigens jeden Post in Werbung verwandeln, auch ein Video.Überhaupt Videos …

Videos auf Facebook

Wenn man eine Information per Text und Video veröffentlicht, dann entscheiden 72 % der Nutzer sich für das Video, sagt eine Studie von HUBSPOT. Das bestätigen alle anderen Studien: Video schlägt Lesecontent. Logisch. Geht schneller, ist in der Regel unterhaltsamer. Video wird zudem auf Facebook vor anderen Inhalten bevorzugt herausgestellt. Das heißt, ihr errreicht mit einem Vidoe mehr User/Follower/Leser. Denn, das werdet ihr auch schon gemerkt haben, wenn ihr auf FB unterwegs seid: Es lesen immer weniger Menschen eure Posts! Immer weniger Likes, immer weniger Kommentare. Denn  – immer weniger Menschen bekommt eure Posts zu sehen, Klar, als erstes werden Nutzern bei Facebook die gesponsterten Inhalte gezeigt. (Das könnte dann tatsächlich irgendwann ein Facebook-Killer sein, wenn wir NUR noch mit Werbung bespielt werden. Oder? Wer weiß.)

Tipp: Macht öfter mal ein Video von euren Büchern oder euch.

Facebook-Community

Foto von Afta Putta Gunawan von PexelsDamit ihr mich nicht falsch versteht: Auch ich habe tolle Menschen bei Facebook getoffen. Vor allem Buchblogger und Leser und Künstler. Wie ich am Anfang schon sagte, ist es wichtig, auf Facebook seine eigene Communitiy zu finden. Menschen, mit denen man sich nicht nur virtuell gerne austauschen würde, sondern auch mal treffen könnte. Dafür ist es wichtig, dass ihr euch auf Facebook grundsätzlich wohlfühlt und den Stil und die Art, wie Menschen dort kommunizieren, euch liegen. Wenn ihr es richtig macht, wird die Gruppe eurer Fans und Freunde am Anfang klein sein und sich dann langsam, organisch vergößern.

Selbst, wenn ihr dort weniger kommuniziert und kommentiert, könnt ihr die Möglichkeiten von Facebook nutzen. Zum Beispiel Werbung zu schalten oder Veranstaltungen zu eröffnen. Dies ist aber wesentlich effektiver, wenn ihr eine Gruppe von Leuten/Freunden gefunden habt, die ihr ansprechen könnt und von denen aus sich die Botschaft weiter verbreitet.

Tipp: Und wenn ihr eine Communitiy gründet, dann postet nicht was dort draußen alle anderen machen (Waschbrettbauch usw.). Schon gar nicht, wenn es euch nicht gefällt, sondern findet lieber so schnell wie möglich euren eigenen Style.

Okay, das war ein schneller Ritt durch Facebook. Vermutlich hätte ich daraus auch eine ganze Blogserie machen können! Daher habe ich beschlossen, zwischen den Beiträgen über die einzelen Social-Media-Plattformen über bestimmte Themen zu bloggen, die  ganz grundsätzlich und für alle Plattformen relevant sind und damit die Blogserie zu ergänzen. Zum Beispiel – Thema der nächsten Woche – Follower. Wie bekommt man sie? Wie findet man die richtigen?

Ach ja, noch ein Tipp für euch. Da die Social-Media-Welt ständig in Bewegung ist und sich ändert – werden wir in unseren monatlichen Newsletter ab jetzt einen aktuelle Social-Media-Tipps packen: Hashtags, die angesagt sind oder neue Tools, tolle Apps oder Neuerungen auf FB/Instagram und so weiter. Dass sich der Newsletter noch aus vielen anderen Gründen wie Schreibtipps und Booknews lohnt, muss ich hoffentlich nicht extra sagen, peoples ;) Willkommen, in der Red Bug Community!

Bis nächste Woche

xoxo

Katrin

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