Gute Buchcover – Cover Secrets

Intro: Don´t Rush a Good Cover (in Englisch)

Ja, die Cover… Ein wichtiges Thema und ein ewiges Thema für Autoren und besonders solche, die ihr eigenes Cover erstellen wollen. Wir haben hier mal ein paar Dinge zusammengestellt, die euch vielleicht weiterhelfen. Natürlich kann man auch einfach ein schönes Cover machen. Aus dem Bauch raus. Falls man sich aber nicht so sicher ist, hier ein paar Überlegungen, die man anstellen kann. Denn: Was ist ein gutes Cover ?

Grundsätzlich: An einem guten Cover

1. erkennt  man das Genre (also die Gattung des Buches, ist es ein Krimi, Thriller … etc)

2. erkennt man die Sprachebene (von kitschig ausschweifend bis zu zurückgenommen nüchtern)

3. erkennt man das Thema (wovon handelt das Buch)

4. erkennt man die Zielgruppe (Kind, Jugendlicher, Erwachsener …)

(Da heißt noch nicht, dass es ein besonders geschmackvolles Cover ist. Das gute Cover eines Kitschromanes sollte kitschig sein. Das gute Cover eines Handbuches für Jurastudenten sollte nüchtern bis karg sein.)

Wie mache ich ein gutes Cover für mein Buch?

Klärt erst einmal die wesentlichen Fragen. Zu welcher Gattung/Genre gehört mein Buch? Wer ist meine Zielgruppe? Für wen habe ich es geschrieben? Was kommt darin vor? Wie ist die Sprachebene?

Beispiel für ganz klassische Überlegungen: Ihr habt einen Krimi für Jugendliche geschrieben, die Sprache ist einfach, es geht um Internet-Mobbing, es gibt eine kleine Liebesgeschichte. Farbpalette: Schwarz und alle dunklen Farben sind gut als Grundlage .(Weiß hat sich bei Thrillern auch eingebürgert mit schwarzer Schrift, dann geht es aber meist in Richtung Religion/Wahnsinn und wäre hier aber etwas ungewöhnlich.) Den Schriftfond wählt ihr einfach. Keine Schnörkel und Serifen. Nicht zu viele Schriftfonds mischen. Bilder auf dem Cover? Zeichnung oder Foto? Möglichst einfach, schlicht. Ein Computer, ein kleines weibliches Accessoire (Lippenstift oder Ohrring) um die Liebesgeschichte anzudeuten. Muss aber nicht sein, ihr habt ja noch den „Klappentext“/die Kurzbeschreibung. Das wäre die Grundlage auf der ein designbegabter Kumpel/Freundin loslegen kann oder ihr erst einmal rumprobiert. Photoshop oder ein anderes Designprogramm ist hilfreich. Word kann aber auch schon eine Menge. Ansonsten: Mit Hand zusammen frickeln, einscannen.

Größe/Format: Für eine eBook-Veröffentlichung speichert ihr im Format jpg oder png ab. Größenverhältnis 600X800 Pixel bei Amazon, wir nehmen auch gerne 820×560 Pixel ebenso bei iTunes, dann ist es hochformatiger und sieht eleganter aus, ruhig auch hochauflösender, also eine Seite bis auf 2000 oder 2500 Pixel (Seitenverhältnis beibehalten).

Extras:

Sechs Tipps von den epublizisten 

24 creative and effective book cover designs 

Die zehn größten Fehler beim Coverdesign – von Buchreport/indiepubishing

1 Comment

  • Reply Evy 6. Januar 2015 at 14:45

    Naja.. ich hatte mir mehr vom Artikel erhofft. Es ist schade, dass ihr besonders im ersten Abschnitt so sehr auf Klischees (wie dem weißen Cover) herumreitet, dass das Wesentliche (ein kleines, prägnantes Detail für die Lovestory) untergeht. Denn das Wichtigste ist immer noch: Es muss harmonisch und gut lesbar sein. Keine harten, optischen Brüche, ein Schwerpunkt fürs Auge und nix, was flirrt. Viele Cover scheitern daran, dass die Autoren nur ein Foto nehmen und eine Schrift draufsetzen.

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