{"id":17227,"date":"2019-09-25T18:35:06","date_gmt":"2019-09-25T16:35:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.redbug-culture.com\/blog\/?p=17227"},"modified":"2019-09-26T11:09:11","modified_gmt":"2019-09-26T09:09:11","slug":"autobiographisches-schreiben-15-karl-ove-knausgard","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.redbug-culture.com\/blog\/2019\/09\/autobiographisches-schreiben-15-karl-ove-knausgard\/","title":{"rendered":"AUTOBIOGRAPHISCHES SCHREIBEN  #15 KARL OVE KNAUSG\u00c5RD"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Autor*innen, liebe Leser*innen, heute geht es in der Reihe \u00fcber autobiographisches Schreiben um <i>Sterben <\/i>von Karl\u00a0Ove Knausg\u00e5rd.\u00a0<em>Sterben <\/em>ist der erste Band eines zwischen 2009 und 2011 erschienenen sechsb\u00e4ndigen autobiographischen Projekts. Knausg\u00e5rd nennt diese Reihe \u00bb<em>Min Kamp<\/em>\u00ab Bei der Herausgabe der B\u00e4nde hat der Luchterhand Verlag, wohlweislich auf die w\u00f6rtliche \u00dcbersetzung des Reihentitels verzichtet. Dort sind alle sechs B\u00e4nde zwischen 2011 und 2017 unter den Titeln\u00a0<i>Sterben, Lieben, Spielen, Leben, Tr\u00e4umen, K\u00e4mpfen <\/i>in der \u00dcbersetzung von Paul\u00a0Berg erschienen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.redbug-culture.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Knausg\u00e5rd.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-17235\" src=\"https:\/\/www.redbug-culture.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Knausg\u00e5rd-300x300.jpeg\" alt=\"Knausg\u00e5rd\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.redbug-culture.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Knausg\u00e5rd-300x300.jpeg 300w, https:\/\/www.redbug-culture.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Knausg\u00e5rd-150x150.jpeg 150w, https:\/\/www.redbug-culture.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Knausg\u00e5rd.jpeg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich habe die ungek\u00fcrzte H\u00f6rbuchfassung aus dem H\u00f6rverlag geh\u00f6rt, gro\u00dfartig gelesen von Sascha Rotermund.\u00a0Karl Ove Knausg\u00e5rd gilt als einer der bedeutendsten zeitgen\u00f6ssischen autobiographischen Autoren.<\/p>\n<p>Der Verlag nennt das Buch einen Roman, obwohl es ein eindeutig autobiographischer Text ist. Knausg\u00e5rd beschreibt \u2013 vermutlich aufrichtig \u2013 die N\u00f6te seiner Kindheit und Jugend. Allerdings in einer Ausf\u00fchrlichkeit und Detailgenauigkeit, die ans romanhafte grenzt. St\u00e4ndig erf\u00e4hrt man, wer, wann, was anhatte, ob man sich einen Tee machte oder nicht und wer was zu wem sagte. Hier greift Knausg\u00e5rd mit seinen literarischen Mitteln ein und verwischt gerade durch die Pseudogenauigkeit die Grenze zur Fiktion. Ob das alles erz\u00e4hlenswert ist \u2026 ich wei\u00df es nicht.<\/p>\n<p>Aufgemerkt habe ich beim H\u00f6ren, als Knausg\u00e5rd fast beil\u00e4ufig und unreflektiert gesteht, dass er vom Familienleben, insbesondere von seinen kleinen Kindern oft so genervt ist, dass er sie \u2013 ja man muss es so nennen \u2013 misshandelt.<\/p>\n<p>Ich habe mich deshalb entschlossen, diesen Beitrag unter einen allgemeineren Aspekt zu stellen, als die voran gegangenen.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich stellt sich die Frage \u2013 und das ist auch gleichzeitig die Frage zum autobiographischen Schreiben, die ich euch in diesem Beitrag stellen m\u00f6chte: Ist es nicht an der Zeit, seine Kreativit\u00e4t nicht nur auf den \u00bbechten\u00ab k\u00fcnstlerischen Prozess, wie hier auf das Schreiben, zu beschr\u00e4nken?<\/p>\n<p>Schon bei anderen autobiographisch arbeitenden norwegischen Autoren ist mir aufgefallen, wie sehr sie in ihrem Schreiben, f\u00fcr ihr Schreiben leben. Das ist gro\u00dfartig. Sie beschreiben nicht nur ihr Leben, sondern ihr Leben wird auch durch das Schreiben bestimmt. Dabei vernachl\u00e4ssigen sie, um des Schreibens willens immer wieder ihre Beziehungen. <a href=\"https:\/\/www.redbug-culture.com\/blog\/2019\/08\/autobiographisches-schreiben-8-tomas-espedal\/\">Espedal<\/a> etwa findet nach dem Tod seiner Frau keine Ebene mit seiner f\u00fcnfzehnj\u00e4hrigen Tochter, sondern schreibt. Auch\u00a0<a href=\"https:\/\/www.redbug-culture.com\/blog\/2019\/07\/autobiographisches-schreiben-5-merethe-lindstrom\/\">Lindstr\u00f8m<\/a> l\u00e4sst sich von ihrer, um Aufmerksamkeit bittenden, Tochter nicht vom Schreiben abhalten. Gut, so etwas kommt ja leider nicht nur unter Schriftstellern vor, schon gar nicht nur unter norwegischen. Work-Life-Balance \u2013 gibt es sowas?<\/p>\n<p>Mir kommt es seltsam vor, dass dem Schreiben eine derma\u00dfen gro\u00dfe Bedeutung beigemessen wird, und es sich nicht auf die Kreativit\u00e4t in anderen Lebensbereichen auswirkt. Ich frage mich das auch in diesem fiktiven Brief an Karl Ove Knausg\u00e5rd:<\/p>\n<p>Lieber Karl Ove Knausg\u00e5rd,<\/p>\n<p>gerade habe ich dein Buch <i>Sterben<\/i> geh\u00f6rt. Vorher hatte ich viele Passagen aus <em>Spielen<\/em> gelesen.<\/p>\n<p>Deine Beschreibung des Selbstbildnisses von Rembrandt und deine Reflexionen \u00fcber die Alterslosigkeit von Augen geh\u00f6ren zu dem Besten, was ich in der letzten Zeit gelesen habe. Es kommt nicht oft vor, dass die Lekt\u00fcre eines Buches einem, oder sagen wir ruhig mir, eine ganz neue Sicht auf einen Ausschnitt Welt gibt. Meine Sicht auf die Welt, oder einen Aspekt der Welt \u00e4ndert oder zumindest shiftet.<\/p>\n<p>Was mich traurig oder nein, sogar zornig gemacht hat, ist die Schilderung deiner Beziehung zu deinen Kindern. Wenn du deine Ungeduld, deine eskalierende Wut beschreibst. \u00bbEs kam vor, dass ich sie au\u00dfer mir vor Wut hochriss \u2026 es kam auch vor, dass ich ihren Tr\u00e4nen begegnete, indem ich sie anschrie auf ihr Bett warf und festhielt, bis es aufgab, was sie ritt.\u00ab \u00bbSchreie, die mich jegliche Selbstbeherrschung verlieren, aufspringen und zu dem armen M\u00e4dchen laufen lie\u00dfen, das angeschrien und gesch\u00fcttelt wurde, bis seine Schreie in Tr\u00e4nen \u00fcbergingen.\u00ab<\/p>\n<p>Vermutlich ist es wohl wirklich so passiert, und es ist bewundernswert ehrlich und mutig von dir, dass du dich so darzustellen traust.<\/p>\n<p>Es gibt ja noch keine MeToo Bewegung von Kindern. Es gibt noch keine \u00c4chtung von Schriftstellern, die ihre kleinen Kinder misshandelt haben. Vielleicht ist das auch gut so. Ich wei\u00df es nicht.<\/p>\n<p>Schade finde ich nur, dass es dir nicht gelingt, einmal die Perspektive zu wechseln. Deine ansatzweisen\u00a0Reflexionen bleiben sehr oberfl\u00e4chlich und haben eher den Charakter von Rechtfertigungen.<\/p>\n<p>Seltsam, dass du nicht einmal die \u00dcberlegung anstellst, warum ein Kind, Interesse haben sollte, spitze Schreie auszusto\u00dfen. Hatte es die Absicht, den Vater zur Wei\u00dfglut zu bringen. Und wenn ja, warum?<\/p>\n<p>Hattest du deinen Vater absichtlich zur Wei\u00dfglut bringen wollen, bevor er sich nicht anders zu helfen wusste, als dich in die Badewanne zu stecken und dich eiskalt abzuduschen, um dich (oder sich) zu beruhigen?<\/p>\n<p>Hattest du nicht selbst \u00fcber hunderte von Seiten beschrieben, wie du als Kind, genau das auf jeden Fall vermeiden wolltest: den Vater w\u00fctend zu machen. Wie kannst du, nachdem du Zeit hattest, nach Jahren diese Situationen noch einmal Revue passieren zu lassen, um sie in dein Buch aufzunehmen, einen so, entschuldige den Ausdruck, dummen Satz schreiben: \u00bbWenn ich zur\u00fcckblicke, f\u00e4llt mir auf, dass sie als knapp Zweij\u00e4hrige so unser ganzes Leben zu pr\u00e4gen vermochte. Denn so war es, eine zeitlang drehte sich alles nur noch darum.\u00ab<\/p>\n<p>Ist dir nie in den Sinn gekommen, dass das Gegenteil der Fall sein k\u00f6nnte, dass du, dass ihr das komplette Leben eurer Tochter bestimmt habt. Dass sie so gut wie keine einzige Entscheidung treffen konnte. Dass sie vermutlich nie geh\u00f6rt wurde, bevor sie ihre Schreie loslie\u00df? Ist dir das wirklich nie in den Sinn gekommen? Du m\u00fcsstest doch wissen, wie schwer es ist, sich als Kind bei einem unzug\u00e4nglichen Vater Geh\u00f6r zu schaffen.<\/p>\n<p>Zu allem, was das Leben mit Kindern angeht, schreibst du, musstest du, musstet ihr euch zwingen. Das ist gut beobachtet. Aber du schreibst leider nichts dar\u00fcber, wie denn die Kinder, es waren ja wohl drei, so unerwartet in euer Leben getreten sind?<\/p>\n<p>Eigentlich eine Zumutung, einfach so ungefragt aufzutauchen und euer Leben bestimmen zu wollen. Was haben eure Kinder sich dabei gedacht?<\/p>\n<p>\u00bbUnd stecke ich erst einmal in diesem Sumpf, f\u00fchrt jede neue Handlung nur dazu, dass ich noch eine Drehung tiefer hineingebohrt werde. Und mindestens genauso schlimm ist es, zu wissen, dass ich es mit Kindern zu tun habe.\u00ab Okay jetzt kommt eine \u00fcberraschende Wendung. Denn ich erwarte, die Erkenntnis, dass die Kinder nat\u00fcrlich alle Aufmerksamkeit verdient haben. Aber es kommt anders: \u00bbDass es Kinder sind, die mich hinunterziehen. Das hat etwas zutiefst Entw\u00fcrdigendes. In Situationen wie diesen bin ich soweit von dem Menschen entfernt, der ich sein m\u00f6chte, wie es nur geht. Nichts von alldem ahnte ich, bevor ich Kinder bekam.\u00ab<\/p>\n<p>Nach deinem weinerlichen Lamento \u00fcber die nervigen Kinder, kommt dann auch, die \u00fcbliche m\u00e4nnlich machohafte, genauso unreflektierte wie reflexartige Erw\u00e4hnung der Honorarzahlungen, die das ganze wenigstens einigerma\u00dfen am Laufen halten.<\/p>\n<p>Damit reihst du dich, jetzt nicht mehr so \u00fcberraschend unreflektiert, ein in das verbreitete patriachiale und \u00fcber Generationen hinweg millionenfach repetierte, <i>Kinder seid still, Papa muss arbeiten, Papa muss sich von der Arbeit ausruhen, Papa muss sich auf die Arbeit vorbereiten <\/i>und leistest dieser antiquierten Haltung weiteren Vorschub.<\/p>\n<p>Du schreibst, Gl\u00fcck war nie dein Ziel. Das ist gro\u00dfartig, vielleicht schon einfach deshalb, weil es selten ist. Du wei\u00dft auch genau, dass nicht die Familie dein Ziel ist. Warum setzt du dann ein Kind nach dem anderen in die Welt? W\u00fcrdest du ein Buch nach dem anderen schreiben, wenn es nicht dein Ziel w\u00e4re, Schriftsteller zu sein? Du rufst, wie du selbst sagst, das etwas satirische Bild einer durchschnittlich zufriedenen, etwas spie\u00dfigen, kleinb\u00fcrgerlichen Otto-Normal-Familie auf. Du fragst:\u00bbWarum soll die Tatsache, dass ich Schriftsteller bin, mich von dieser Welt ausschlie\u00dfen?\u00ab<\/p>\n<p>Es ist in meinen Augen nicht die Tatsache, dass du Schriftsteller bist, die dich aus dieser Welt ausschlie\u00dft. Es ist die Tatsache, dass du keine kreative Energie in das Projekt Familie steckst. Du seilst dich altmodisch in die \u00bbArbeit\u00ab ab, wo es nur geht. Nicht anders als es so viele V\u00e4ter in genau den spie\u00dfigen Familien tun, die du einerseits anprangerst und anderseits beneidest.<\/p>\n<p>Als Jugendlicher hast du miterlebt, miterleben m\u00fcssen, wie deine eigene kleinb\u00fcrgerliche Familie scheitert. Dass du nicht das kleinb\u00fcrgerliche Leben der B\u00fcroangestellten, der Lehrer mit scheinbar heilen Familien f\u00fchren willst, ist geschenkt. Du willst es nicht nur nicht, du kannst es ja auch einfach nicht. Du bist K\u00fcnstler. Durch und durch. Freiheitsliebend, sensibel, besessen vom Schaffensdrang. Und du kannst und musst schreiben, was und wie du willst.<\/p>\n<p>Aber du kannst nicht erwarten, dass die Leser*innen ihr Gehirn ausschalten und sich ganz von deinem Text wegsp\u00fclen lassen, auch wenn du ihnen\u00a0<em>bullshit<\/em> unterjubelst.<\/p>\n<p>An einer Stelle schreibst du, und da klingt in meinen Ohren etwas Stolz mit, dass du gelernt h\u00e4ttest, das Leben und seine Anforderungen einfach zu ertragen. Nun, auszurasten und seine Kinder vor Wut aufs Bett zu werfen ist alles andere als gleichm\u00fctiges Ertragen, das ist in meinen Augen volle <em>resistance<\/em> gegen\u00fcber den Anforderungen, die \u00bbdas Leben\u00ab stellt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ist es alles ander als kreativ, das Leben als ganzes und die Familie im Besonderen einfach nur zu ertragen, wie du glaubst, es tun zu m\u00fcssen. Das ist alles andere als k\u00fcnstlerisch, alles andere als schaffenskr\u00e4ftig. Kein Funken Gestaltungskraft ist da zu sp\u00fcren. Und das ist schade.<\/p>\n<p>Was w\u00e4re m\u00f6glich gewesen, wenn du dich auf die Familie, die Kinder eingelassen h\u00e4ttest, was h\u00e4ttest du nicht alles schreiben k\u00f6nnen. An neuen Erkenntnissen. An neuem Umgang mit Kindern. Anders als in den spie\u00dfigen Familien, die sie nur durch die Schule in den n\u00e4chsten sicheren Job und das Eigenheim mit Vorgarten bringen wollen, um dann selbst als Gro\u00dfeltern in diesen G\u00e4rten auf die Enkel aufzupassen, bis die in die Schule gehen \u2026<\/p>\n<p>Ja, die kleinb\u00fcrgerliche Familie scheitert immer \u00f6fter. Weil sie an ihre Grenzen st\u00f6\u00dft. Frauen bleiben nicht in der K\u00fcche, M\u00e4nner sind nicht die Alleinverdiener, Kinder d\u00fcrfen nicht mehr geschlagen werden.<\/p>\n<p>Da h\u00e4tte ein k\u00fcnstlerischer, kreativer Ansatz, der neue gangbare Wege sucht, eine viel gr\u00f6\u00dfere Chance auf \u00bbEinzigartigkeit\u00ab Stattdessen sehe ich einen R\u00fcckzug aus der Welt in die Komfortzone des Schreibens, wie es so auch viele deiner Kollegen machen. Und bei dir obendrein in die scheinbar endlose Gleichf\u00f6rmigkeit des Vor-sich-hin-Schreibens, des Lamentierens \u00fcber den Vater auf der einen Seite, des Lamentierens \u00fcber die Kinder auf der anderen Seite. Aus der ganzen Schreiberei keine Erkenntnis. Keinen Schritt weiter. Keine neue Sicht auf die Welt. Da ist nichts Einzigartiges, auch wenn es dir die ganze Welt bescheinigt. Sie dich mit Preisen, Anerkennung und Ehren \u00fcberh\u00e4uft und im Gegenzug von dir ihre alten liebgewonnenen Vorurteile best\u00e4tigt bekommt.<\/p>\n<p>Ja, wir tabuisieren den Tod, ja in Krankenh\u00e4usern gibt es spezielle Fahrst\u00fchle f\u00fcr die Leichentransporte, ja das beschreibst du sch\u00f6n, aber da findet sich kein neuer Gedanke, geschweige denn ein einzigartiger. Und ja, M\u00e4nner, und nicht nur Schriftsteller, setzen immer wieder Kinder in die Welt, obwohl sie glauben, dass sie f\u00fcr etwas Wichtigeres auf der Welt sind, als sich um ihre Kinder zu k\u00fcmmern. Auch dazu findet sich kein neuer Gedanke in deinem Buch und schon gar kein einzigartiger. Im Gegenteil.<\/p>\n<p>Leider eher einer, der dieser seltsamen l\u00e4ngst \u00fcberholten Vorstellung weiter Auftrieb gibt und sie zementiert. Die Papas nicken dir aus ihren Autos zu auf dem Weg in die Bank. Den Knausg\u00e5rd haben sie ja gelesen, oder wenigstens mal reingeh\u00f6rt. Der sagt auch, dass Kinder nerven und einen von der Arbeit abhalten. Der \u00fcberfl\u00fcssigen.<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe<\/p>\n<p>Uwe<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Autor*innen, liebe Leser*innen, heute geht es in der Reihe \u00fcber autobiographisches Schreiben um Sterben von Karl\u00a0Ove Knausg\u00e5rd.\u00a0Sterben ist der erste Band eines zwischen 2009 und 2011 erschienenen sechsb\u00e4ndigen autobiographischen Projekts. 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