Wie schreibe ich ein Buch?

Wie schreibe ich ein Buch? #15 Reisen

10. Februar 2022
Reisen – Schreiben unterwegs

Dieses Woche geht es um das Schreiben unterwegs. Auf Reisen! Als ich Anfang des Jahres überraschend mal wieder gereist bin, fiel es mir auf. Das ist eine Sache, die ich am Anfang meines Schreibens erstmal lernen musste. Wie kann ich meine Schreibroutine mit auf Reisen nehmen? Als Einstieg ein Video.

 

Geschäftsreisen

Geschäftsreisen? Ja, denn so muss du es als Autorin wohl nennen, wenn du für eine Lesereise unterwegs bist. Und natürlich willst du deine Schreibroutine auch auf einer Leseriese ungern unterbrechen. Der Vorteil: Du bist meist allein unterwegs und kannst dir deine Zeit selbst einteilen und findest auch in deiner Unterkunft – vor und nach der Lesung – Zeit um zu schreiben. Theoretisch. Praktisch stehen danach noch Treffen mit den Veranstalter:innen an und vielleicht ein Bummel durch die Stadt, denn eine Lesung kann einen in ein ganz schönes High versetzen und dann musst du erstmal runterkommen.

Mein Tipp: Schreib im Zug auf der Hin- und Rückfahrt. Und sollte die Lesung ganz in der Nähe sein – steh etwas früher auf und Arbeit bevor du losfährst.

Reisen mit Familie und Freund:innen

Hast du Kinder und schreibst, ob als Hobby oder hauptberuflich, kann es auf Reisen tricky werden, besonders, wenn die Kinder noch klein sind und deine ganze Aufmerksamkeit fordern. Hast du einen Partner:in oder einen Babysitter? Sind deine Kinder größer? Perfekt.

Sprich dich ab, kämpfe um deine Schreibzeit. Im Hotel, im Ferienhaus, selbst auf dem Campingplatz. Allzuoft haben wir beim Schreiben das Gefühl, es wäre keine “richtige” Arbeit. Und Ferien sind Ferien. Stimmt, auch eine Autor:in muss sich gelegentlich ausruhen. Aber genau wie eine Sportler:in kann sich auch eine Autor:in nicht leisten, komplett aus dem Schreibrhythmus zu kommen. Der Schreibmuskel will trainiert werden, am besten täglich.

Die meiste Arbeit findet im Kopf statt, habe ich mir früher gedacht und statt in den Ferien zu schreiben, habe ich über mein Buch nachgedacht. Hm. Das schien eine schöne Idee zu sein, aber dann – war ich ständig abwesend. Habe über meinen Plot, mein Projekt, meine Charaktere nachgedacht und wenn mich jemand angesprochen hat – Huch! – bin ich aus einer Traumwelt aufgewacht.

Mindpalace

ReisenJa, wir Autor:innen leben gerne in unserem Mindpalace. Aber wenn wir in der Gruppe abwesend sind, ist das für niemanden gut, weder deine Familie noch für dich. Denn obwohl du vorgibst, anwesend zu sein, bist du in Wirklichkeit weit weg.

Das gilt nicht nur für die Reisen mit der Familie, sondern auch mit Freund:innen. Sei lieber immer ganz da, wenn du mit der Gruppe zusammen bist.

Mein Tipp: Nimm dir täglich eine kurze Schreibzeit. Steh am Morgen früher auf, gehe abends – vor der letzten Flasche Rotwein – etwas früher ins Bett. Deine Arbeit fordert einen frischen Geist und eine gute Gesundheit. Und wenn du weder das eine, noch das andere willst, weil es dann erst richtig gemütlich mit der Gruppe wird – nimm dir einen “Mittagsschlaf”, der für dich dann eben eine Schreibzeit ist.

Rückkehr

Wenn ich von einer Reise zurückkehre, muss ich genauso wieder in den häuslichen Schreibrhythmus zurückkehren. Manchmal hat eine Reise mich so verändert, dass ich etwas ganz Neues beginnen will, mich auf jeden Fall neu sortieren muss. So geht es mir gerade.

Darum gibt es eine Pause in dieser Blogreihe. Setze ich mein Buchprojekt fort, erfährst du dann, wie ich mit der Unterbrechung umgegangen bin und was sie – hoffentlich – Gutes für mein Buch gebracht hat. Und in der Zwischenzeit? Habe ich eine neue Blogreihe für dich.

7 Tipps – für das kreatives Schreiben.

Denn gerade beschäftige ich mich mit verschiedenen Kreativ”spielen”, die Autor:innen wieder in Schwung bringen, wenn sie stagnieren, neue Ideen für ein Buchprojekt brauchen, Charaktere entwickeln oder sich im Plot verirrt haben. Denn das Beste ist dann, sich erst einmal wieder locker zu machen.

7 Tipps // Spiele // Anregungen, die dich in das Schreiben bringen und die du am Anfang, aber auch mitten in einem Schreibprojekt ganz konkret nutzen kannst. Was du dir darunter vorstellen kannst – darüber schreibe ich in zwei Wochen im ersten Beitrag und ab da wieder all 14-Tage. Wird es wieder Videos geben? Hm, mal sehen, aber ich denke schon. denn manches lässt sich viel besser zeigen als schreiben ;)

Bis dahin –

xoxo

Katrin

#schreitipps #redbugwriting #rbpub #

 

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