Wie schreibe ich ein Buch?

Wie schreibe ich ein Buch #3 Die Story

3. Juni 2021
Die Story Katrin Bongard
Die Story

Letzte Woche war die Idee dran, diesmal geht es um die Story. Aber – was ist denn hier eigentlich der Unterschied? Und warum ist der wichtig? An den Fragen, die mir als Autorin häufig gestellt werden, ist die Frage nach den Ideen die bei weitem Häufigste. Wie kommst du auf Ideen? Wie findest du diese Ideen? Richtig, meist gibt es eine Idee – aber die Frage zielt vielmehr auf die Story. Was ich genau damit meine, erzähle ich im Video.

Idee & Story

Die frohe Botschaft: Wenn du eine Idee hast, dann musst du noch keine Story haben. Es ist normal, dass die Idee nicht ausreichend für ein Buch oder auch nur eine Erzählung ist. Relax! Aber – die erste Idee ist sehr wertvoll und nötig, um in den kreativen Prozess einzutreten, um mehr Ideen anzuziehen. Sie ist sogar so wertvoll, dass ich sie nicht herumerzählen würde und teilen, bevor ich mein Projekt begonnen habe. Nicht, weil sie mir weggenommenw wird, sondern weil ich die Energie zusammenhalten möchte.

Okay, worin unterscheidet sich eine Idee genau von einer Story? Ideen sind kleine Energiestöße, die Gedanken in uns auslösen. Oder Bilder. Manchmal kommen auf diese Weise auch ganze Geschichten, zu dir, aber in der Regel, muss eine Idee erst zu einer Story werden.

Eine Story hat:

  • Dramaturgie
  • Konflikt
  • Höhepunkte
  • Anfang und Ende
  • Einen zeitlichen Ablauf
Die Arbeit an der Story

Die Story musst du dir erarbeiten. Es ist ein wenig so, als ob du einen Traum erzählst (die Idee). Damit jemand anderes dir folgen kann, musst du alles in eine einigermaßen zeitliche Abfolge bringen. Jede Beobachtung so genau wie möglich erklären. Und – obwohl Träume das meist nicht sind – den Traum in eine logische Geschichte verwandeln. Ansonsten sind es Eindrücke, die man natürlich auch teilen kann, die wertvoll sind, aber für andere schwerer nachzuvollziehen.

Auch Pantser, also Autor:innen, die erst beim Schreiben richtig herausbekommen, worum es geht und wer ihre Charaktere sind, fangen nicht ohne eine Ministory an. Einen Minibogen. Wenn, dann und dann … Das heißt, du musst das Ende der Story nicht kennen (obwohl ich dich warnen möchte, Verleger:innen und Agent:innen und auch eine Filmproduzenten wollen genau das: Wissen, ob du die Geschichte irgendwie logisch zuende bringen kannst.)

Selfpublisher:innen können sich da mehr entspannen. Mal sehen, was passiert, wenn ich schreibe! Das klingt wunderbar und nach Freiheit, aber du musst wissen, dass diese Autor:innen oft sehr viel Zeit mit der Überarbeitung verbringen. Teilweise bis zu 80% ihres Textes verwerfen. Sie gehen einfach anders vor. Sie schreiben und schälen die Story am Ende aus der Menge der Worte, Sätze und Abschnitte heraus. Das passt – und das nicht.

Eine Story plotten oder pantsen?

Und natürlich ändert sich die Schreibweise von Autor:innen im Laufe der Zeit. War ich früher eine strenge Plotterin (gewohnt vom Filmgeschäft), werde ich immer mehr zur Pantserin, lasse es also auch mal laufen. Am besten findest du erst einmal heraus, zu welchem Typ du gehörst.

Dafür habe ich einen kleinen Test für dich. Um ihn downzuloaden, nutze diesen Link oder klicke auf das Bild.

Die Story Plotten oder Pantsen?

Hab etwas Geduld, aus Sicherheitsgründne geht es ein wenig hin und her. Mit der Antwortmail bekommst du dann den Link zum Download des Worksheets. Damit bist du auch in unseren Newsletter eingeschrieben und mit dem nächsten NL kommen all unsere Worksheets zum Download zu dir. Die ganze Worksheetbibliothek, die ständig erweitert wird.

Vielleicht findest du heraus, dass dir das Plotten/Planen wirklich liegt. Dann solltest du dich mit den verschiedenen Methoden beschäftigen. Zum Plotten einer Story habe ich schon eine Menge gebloggt. Schaut mal hier, dort findest du einen Überblick über alle Artikel dazu.

Wie ich die Story finde

Und wie finde ich zu einer Story? Wie mache ich es gerade, bei meinem derzeitigen Buchprojekt? Okay, dafür sollte ich vielleicht erst einmal über meine erste Idee reden. Mehr im Video.

 

Okay, nun kennst du die Idee für mein derzeitiges Buchprojekt. Und weißt wie ich mich der Story annähere. Und – das eine gute Story eine Menge von Zutaten braucht. Eine davon ist der Konflikt. Darum geht es im nächsten Blogbeitrag in zwei Wochen.

Bis dahin!

xoxo

Katrin

#redbugwriting #redbug #schreibtipps #rbpub

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply